Die Hüstener Kirmes steht vor der Tür. Fast schon traditionell verlegt Landesligist SV Hüsten 09 aus diesem Grund das Meisterschaftsspiel dieses Spieltages vor, um erst die fußballerische Pflicht zu erfüllen und anschließend beim größten Volksfest des Sauerlandes zu feiern. So ist es auch im Jahr 2017, wenn die 09er bereits am Donnerstag, den 07. September, um 19:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den BSV Menden den fünften Spieltag der Landesliga Staffel 2 eröffnen.

Vier Pflichtspielsiege in Folge – davon drei in der Liga – fuhr der SV Hüsten 09 in den letzten Wochen ein und grüßt somit nach vier Spieltagen in der Landesliga Staffel 2 von Platz drei. Etwas überraschend stellen die Hüstener sogar die aktuell beste Offensive der Liga und haben mit Lukas Gebhardt, der schon sechs Saisontore erzielte, auch noch den besten Torschützen der Liga in ihren Reihen.

Klar, dass nach den deutlichen Heimsiegen gegen Altenhof (8:0) und Gerlingen (4:1) nun der dritte Heimerfolg nachgelegt werden soll, auch wenn man erstmals auf dem Kunstrasenplatz spielt. „Mit dem BSV Menden erwartet uns eine anspruchsvolle Aufgabe aus der oberen Tabellenregion. Die Mannschaft ist spielstark und mit Tim Kießler und Oleg Kretz offensiv gut besetzt“, hat 09-Coach Torsten Garbe großen Respekt vor dem Gegner aus dem benachbarten Fußballkreis.

Menden hat allerdings erst einen Sieg auf dem Konto und feierte diesen beim 4:1 in Altenhof. Bezwungen wurde der BSV jedoch auch erst einmal – am zweiten Spieltag siegte RW Erlinghausen mit 1:0 im Huckenohlstadion. Darüber hinaus gab es zwei 1:1-Unentschieden beim SV 04 Attendorn und gegen den SC Hennen. Mit erst vier Gegentreffern stellt die Mannschaft von BSV-Coach Sven Nieder zudem die zweitbeste Defensive der Liga, auch wenn man noch kein Mal zu Null spielen konnte.

„Wir werden unsere Leistung über neunzig Minuten stabilisieren müssen. Gegen Menden wird eine gute Halbzeit nicht ausreichen“, weiß Torsten Garbe, was seine Mannschaft im Vergleich zum zurückliegenden 4:1-Erfolg gegen Gerlingen verbessern muss. Freuen kann sich der 39-Jährige in jedem Fall schon mal darüber, dass sich das personelle Lazarett wesentlich gelichtet hat und mit Philipp Völker, Nick Kwiotek und Bilal Yavuz nur noch drei Offensivkräfte ausfallen.