{"id":1068,"date":"2013-06-21T17:21:48","date_gmt":"2013-06-21T16:21:48","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=1068"},"modified":"2014-02-12T20:17:49","modified_gmt":"2014-02-12T19:17:49","slug":"willi-brock-wird-der-held-gegen-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2013\/06\/21\/willi-brock-wird-der-held-gegen-muenster\/","title":{"rendered":"Willi Brock wird der Held gegen M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Sportlich ist bei H\u00fcsten&#8217;s Oberliga-Truppe alles im Lot. Man hat mit dem Tabellenplatz in der Spitzengruppe mehr erreicht als zu Saisonbeginn erhofft, denn nach neun Abg\u00e4ngen galten die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen als Abstiegskandidat. Nach dem letzten Hinrundenspiel der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen gegen Preu\u00dfen M\u00fcnster standen dann pl\u00f6tzlich schon zwanzig Pluspunkte auf dem Konto. Da l\u00e4sst sich getrost Weihnachtspause machen.<\/p>\n<p><strong>Brock lie\u00df M\u00fcnster&#8217;s St\u00fcrmer verzweifeln<\/strong><br \/>\n<em>H\u00fcsten&#8217;s Torwart parierte sogar einen Foulelfmeter von Uwe Pieper<\/em><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; Preu\u00dfen M\u00fcnster 1:0 (1:0).<\/strong> H\u00fcsten 09 stoppte die Erfolgsserie von Preu\u00dfen M\u00fcnster. Die Adlertr\u00e4ger aus der Provinzialhauptstadt, ein Mitbewerber bei der Vergabe der Meisterschaft, mussten sich nach acht Spielen ohne Niederlage im Sauerland erstmals wieder geschlagen geben.<\/p>\n<p>Grundstein f\u00fcr den knappen Erfolg der Sauerl\u00e4nder war ganz ohne Zweifel die Bravourleistung von H\u00fcsten&#8217;s Torsteher Willi Brock. Er meisterte seinen ersten Elfmeter in dieser Saison. In der 16. Minute gab es eine Rempelei im H\u00fcstener Strafraum, und der Schiedsrichter zeigte auf den omin\u00f6sen Punkt. Westfalen-Auswahl-Torwart Brock behielt die Nerven und boxte den von Uwe Pieper platziert geschossenen Ball aus der bedrohten Ecke. Riesenbeifall f\u00fcr den 09-Zerberus, der in dieser Saison bisher drei Elfmetertore kassieren musste.<\/p>\n<p>Die H\u00fcstener erwiesen sich in der weiteren Spielfolge als sehr diszipliniert. Die Entscheidung fiel dann wenig sp\u00e4ter, bei dem Tor gab M\u00fcnster&#8217;s Kleiner dem Leder noch den letzten Dreh ins eigene Netz.<\/p>\n<p>M\u00fcnster&#8217;s Kicker \u00e4rgerten sich beim Schlusspfiff. Man war allgemein der Meinung, dass man ein Remis durchaus verdient gehabt h\u00e4tte, aber eine schnelle F\u00fchrung verschlafen habe. Man trauerte<br \/>\nder Elfmeterchance nach.<\/p>\n<p>&#8222;Auf der H\u00fcstener Trainerbank war die Stimmung nat\u00fcrlich gut, das Fazit lautete: &#8222;Wir waren ein Tor besser und der Sieg ist verdient.&#8220; Die H\u00fcstener Fans verabschiedeten ihre Elf beim Schlusspfiff mit Riesenapplaus.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong>\u00a0Brock, Seiler, Hardes. Erlmann. Harbecke, Reimann, Andexer, Kiwranoglu, Schulze, Schr\u00f6ter, Degner (78. Dickehut) &#8211;\u00a0<strong>Tor:<\/strong>\u00a01:0 Schr\u00f6ter (24.)<\/p>\n<p><strong>Martin Harbecke lief Preu\u00dfen leicht davon<\/strong><br \/>\n<em>H\u00fcsten beim 1:0 um ein Tor besser<\/em><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; Preu\u00dfen M\u00fcnster 1:0 (1:0).<\/strong> Im Stadion Gro\u00dfe Wiese haben schon bessere Oberliga-Mannschaften Fu\u00dfball gespielt als zuletzt Preu\u00dfen M\u00fcnster. Das besagt nicht, dass der 1:0-Sieg H\u00fcsten 09 in den Schoss gefallen ist. Im Gegenteil: In der Anfangsphase blitzte die Preu\u00dfen-Gef\u00e4hrlichkeit auf, doch nachdem 09-Schlussmann Willi Brock mit b\u00fchnenreifen Hechtsprung ins rechte Eck den Elfmeter ins Aus geboxt hatte, bekamen die M\u00fcnsteraner ein welkes Gesicht und b\u00e4umten sich erst nach der Pause gegen die drohende Niederlage (vergebens) auf.<\/p>\n<p>Preu\u00dfen-Trainer Mareczeck gab sp\u00e4ter unumwunden zu, eine ungew\u00f6hnliche laute HaIbzeit-Standpauke gehalten zu haben. Denn auch dies kam etwas verlegen l\u00e4chelnd aus Preu\u00dfen-Mund: &#8222;Wir h\u00e4tten hier gern gewonnen&#8220;. Eine \u00c4u\u00dferung, die H\u00fcsten&#8217;s Trainer knallhart konterte: &#8222;Wir haben verdient gewonnen, weil wir um ein Tor besser waren&#8220;.<\/p>\n<p>Und genau so war es. Lob geb\u00fchrt der Mannschaft, bei der nicht immer alles nach Wunsch lief, die sich aber mit Engagement in ihre Aufgabe hineinkniete; Lazarus Kiwranoglu, Peter Schulze und vor\u00a0allem Dirk Schr\u00f6ter \u00fcbernahmen auch Knochenarbeit in der Abwehr und stabilisierten so das 09-Spiel.<\/p>\n<p>Herausragend an diesem st\u00fcrmischen Abend: Torwart Willi Brock, der routinierte Rolf Erlmann und Dauerl\u00e4ufer Martin Harbecke, der sich nach dem Tief der letzten Saison in einer Superform befindet und von den Preu\u00dfen nicht auszurechnen war. Schon in L\u00fcdenscheid zeigte er in der Abwehr vorz\u00fcgliches, war aber schwach im Aufbau, Dieses Manko hat er nun abgelegt und ist ein Leistungstr\u00e4ger in der Mannschaft.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong>\u00a0Brock, Seiler, Hardes. Erlmann. Harbecke, Reimann, Andexer, Kiwranoglu, Schulze, Schr\u00f6ter, Degner (78. Dickehut) &#8211;\u00a0<strong>Tor:<\/strong>\u00a01:0 Schr\u00f6ter (24.)<\/p>\n<p><em>V\u00f6llig neues Gef\u00fchl f\u00fcr H\u00fcsten 09<\/em><br \/>\n<strong>Gute Mischung bringt Erfolg<\/strong><\/p>\n<p>H\u00fcsten. 20:14 Punkte nach 17 Saisonspielen &#8211; so gut hat der SuS H\u00fcsten 09 noch in keinem Oberligajahr gestanden. In jeder Saison hatte die Mannschaft gegen den Abstieg zu k\u00e4mpfen. Ein v\u00f6llig neues Gef\u00fchl also f\u00fcr den Sauerl\u00e4nder Traditionsverein und seine Anh\u00e4nger. Kein Wunder, dass man im Lager des SuS rundweg zufrieden ist. Trainer Winfried Nienaber: &#8222;Man z\u00e4hlte uns ja vor Saisonbeginn mit zu den Abstiegskandidaten, Mit der augenblicklichen Platzierung hat die Mannschaft die Erwartungen wohl weit \u00fcbertroffen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Erwartungen waren vor Saisonbeginn relativ niedrig gehalten. Der Aderlass war gro\u00df. Der SuS f\u00fcllte den Kader fast ausschlie\u00dflich mit jungen, talentierten Spielern aus den unteren Klassen auf. Einziger namhafter Neuzugang war Mittelst\u00fcrmer Dirk Schr\u00f6ter. Man konnte vor Saisonbeginn nicht absehen, wie sich diese neuformierte Mannschaft schlagen w\u00fcrde. Doch dem Trainergespann Winfried Nienaber und Meinolf Hahne gelang es, aus den jungen Leuten und den verbliebenen Leistungstr\u00e4gern eine schlagkr\u00e4ftige und vor allem kampfstarke Einheit zu formen.<\/p>\n<p>Mit dem 1:0-Erfolg \u00fcber Preu\u00dfen M\u00fcnster sorgte der SuS am Freitagabend f\u00fcr einen gl\u00e4nzenden Abschluss der ersten Serie. Stark Spielmacher Hans-J\u00fcrgen Andexer, der auf eigenen Wunsch auflief, nachdem wenige Tage vorher sein Vater gestorben war. Der SuS hatte ihm die Entscheidung freigestellt. Martin Reimann, Bundeswehrsoldat, musste einen Tag vor dem Spiel noch an einer Nacht\u00fcbung teilnehmen. Deshalb verdient auch seine Leistung Respekt. M\u00fcnster trauerte nach dem Spiel den verpassten Torchancen nach. Trainer Ernst Mareczek: &#8222;Das Ergebnis t\u00e4uscht etwas. Wir h\u00e4tten nicht verlieren m\u00fcssen. Chancen waren ausreichend da. Aber wenn man seine M\u00f6glichkeiten nicht nutzt, hat man auch nicht das Recht zu gewinnen. Ein Kompliment an H\u00fcsten&#8217;s Torwart Willi Brock. Er hat tolle Sachen gehalten. Clever waren die H\u00fcstener Andexer und Harbecke, die das Spiel im Mittelfeld nach Bedarf schnell oder langsam machten.&#8220;<\/p>\n<p>Nach acht Spielen war das 0:1 wieder die erste Niederlage f\u00fcr die Preu\u00dfen. Dass L\u00fcdenscheid damit an der Spitze uneinholbar weggezogen ist, glaubt Trainer Mareczek nicht: &#8222;Irgendwann kriegen die auch noch Probleme. Die Vereine spielen ja gegen den Spitzenreiter immer mit einer anderen Motivation als gegen die \u00fcbrigen Teams. Darauf setze ich. Im Hinblick auf unsere Zuschauerzahlen ist es nat\u00fcrlich schade, dass wir in H\u00fcsten verloren haben. Wir wollten schon ganz gerne gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p><em>Fu\u00dfball-Profi Theo B\u00fccker denkt an den Sommer<br \/>\n<\/em><strong>&#8222;Die 09-Elf ist gut, ich w\u00fcrde da gut hineinpassen&#8220;<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_1346\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1346\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1346\" alt=\"teil3-03\" src=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03.jpg\" width=\"585\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03.jpg 1467w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-300x122.jpg 300w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-1024x418.jpg 1024w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-150x61.jpg 150w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-100x40.jpg 100w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-50x20.jpg 50w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-25x10.jpg 25w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-640x261.jpg 640w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-160x65.jpg 160w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil3-03-782x320.jpg 782w\" sizes=\"(max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1346\" class=\"wp-caption-text\">Zwei, die noch im Schalker Trikot stecken, lieb\u00e4ugeln nach ihrer Profi-Karriere mit H\u00fcsten 09: Theo B\u00fccker (links) und Hubert Clute-Simon.<\/p><\/div>\n<p>H\u00fcsten. Der Vertrag ist bis zum 30. Juni 1983 datiert. Die Konzentration gilt dem Abstiegskampf mit Schalke 04 in der Fu\u00dfball-Bundesliga. Nat\u00fcrlich. Der 34-j\u00e4hrige Theo B\u00fccker indes macht sich allm\u00e4hlich Gedanken, was im Sommer auf ihn zukommt.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit zeigte der Sauerl\u00e4nder jetzt auf: &#8222;Wenn ich zu einem Oberligisten wechsele, dann am liebsten zu H\u00fcsten 09.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00fccker, der sich absolut fit f\u00fchlt und nach eigenen Aussagen &#8222;bestimmt noch drei Jahre Bundesliga spielen k\u00f6nnte&#8220;, beobachtet das Abschneiden der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen genau. &#8222;Wenn ich nach Ergebnissen frage, dann immer zuerst nach dem von H\u00fcsten 09. Die Mannschaft ist gut. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, als Spieler da hineinzupassen.&#8220;<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich auch als Spielertrainer. &#8222;Ich will niemanden verdr\u00e4ngen. Aber in der n\u00e4chsten Saison d\u00fcrfen nur noch Trainer-A-Schein-Inhaber in der Oberliga arbeiten.&#8220; Diesen Schein besitzt B\u00fccker, nicht aber das derzeitige 09-Trainer-Gespann. Ein Spielertrainer Theo B\u00fccker also demn\u00e4chst im Stadion Gro\u00dfe Wiese?<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeiten seien gro\u00df, betont der Mittelfeldspieler. Aber eines steht f\u00fcr ihn fest: &#8222;Ehe ich nach Paderborn, L\u00fcdenscheid oder sonstwohin gehe, spreche ich mit den H\u00fcstenern. Das ist doch klar.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sportlich ist bei H\u00fcsten&#8217;s Oberliga-Truppe alles im Lot. Man hat mit dem Tabellenplatz in der Spitzengruppe mehr erreicht als zu Saisonbeginn erhofft, denn nach neun Abg\u00e4ngen galten die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen als Abstiegskandidat. Nach dem letzten Hinrundenspiel der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen gegen Preu\u00dfen M\u00fcnster standen dann pl\u00f6tzlich schon zwanzig Pluspunkte auf dem Konto. 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