{"id":2498,"date":"2012-07-07T10:00:10","date_gmt":"2012-07-07T09:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=2498"},"modified":"2014-03-14T18:05:28","modified_gmt":"2014-03-14T17:05:28","slug":"erster-heimsieg-fuer-die-gruen-weissen-im-neunten-anlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2012\/07\/07\/erster-heimsieg-fuer-die-gruen-weissen-im-neunten-anlauf\/","title":{"rendered":"Erster Heimsieg f\u00fcr die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen im neunten Anlauf"},"content":{"rendered":"<p>Die zweite Sieg der Saison war in Emsdetten gelungen, jetzt wollten die 09er endlich auch den ersten Heimerfolg einfahren und gegen das neue Schlusslicht Harsewinkel Spiel 19 gewinnen. Damit h\u00e4tten die H\u00fcstener die Chance, nach langer Zeit wieder einmal einen der letzten beiden Tabellenpl\u00e4tze zu verlassen und sich damit etwas Oberwasser im Abstiegskampf zu verschaffen. 09-Coach Hans Schm\u00f6le sorgte vor dem Spiel jedenfalls f\u00fcr eine klare Marschrichtung: &#8222;Wir m\u00fcssen einfach gewinnen!&#8220;.<\/p>\n<p><em>Erster Heimsieg f\u00fcr H\u00fcsten im 19. Saisonspiel<\/em><br \/>\n<strong>Treffer von G\u00fcnter Keute w\u00e4re ein &#8222;Tor des Monats&#8220; gewesen<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; TSG\u00a0Harsewinkel 3:1 (2:1).<\/strong> Im ersten Heimspiel des neuen Jahres feierte Oberligist H\u00fcsten 09 gestern vor 1.000 Zuschauern im &#8222;Kellerderby&#8220; im 19. Saisonspiel den ersten Sieg mit 3:1 \u00fcber die TSG Harsewinkel. Nach schneller F\u00fchrung wurde er zwar nicht mit Glanz und Gloria errungen, doch in dieser Situation z\u00e4hlen allein die Punkte und der Sieg \u00fcber einen auch um den Klassenverbleib ringenden Gegner. Es geht also aufw\u00e4rts. 14 Pluspunkte sind eine Basis, auf der sich weiterhin aufbauen l\u00e4sst. N\u00e4chster Gegner ist der FC\u00a0Paderborn.<\/p>\n<p>&#8222;Ein Auftakt nach Ma\u00df&#8220;, kommentierte Sundern&#8217;s Oldtimer Herbert Frost auf der Trib\u00fcne das Tor, das exakt in der 117. Spielsekunde Martin Harbecke erzielte, als TSG-Schlussmann H\u00fcwell auf dem hartgefrorenen Rasen das Gleichgewicht verlor und den Ball nicht richtig zu fassen bekam. Harbecke spritzte zwischen Ball und Torwart und bugsierte das Leder unbehindert ins leere Tor.<\/p>\n<p>Dieses 1:0 l\u00f6ste bei den gr\u00fcn-wei\u00dfen Kickern ein in dieser Saison ungekanntes Gef\u00fchl aus: Erstmals lagen sie in einem Heimspiel in F\u00fchrung, denn bislang waren sie immer einem R\u00fcckstand nachgelaufen. Da strahlte auch Trainer Hans Schm\u00f6le, doch mochte er auf dem Stuhl, den ihm 09-Platzwart Icke Hasse unmittelbar darauf brachte, nicht Platz nehmen (das tat sp\u00e4ter 09-Chef G\u00fcnter Bayha) &#8211; offensichtlich, weil er diesem schnellen Vorsprung nicht traute.<\/p>\n<p>Dabei lie\u00df der zweite Paukenschlag nicht lange auf sich warten: Wieder hatte genaugenommen Martin Harbecke diesmal die H\u00e4nde im Spiel. Er machte aus einem Einwurf von der Eckfahne einen Weitwurf, der die TSG-Abwehr sichtlich \u00fcberraschte. Kniehoch kam der Ball zu G\u00fcnter Keute, der den Ball sofort mit ungeheurer Wucht und unhaltbar ins TSG-Tor bef\u00f6rderte. Das war in der siebten Spielminute das 2:0, ein Vorsprung, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hatte.<\/p>\n<p>Der Gegner war zu diesem Zeitpunkt nicht nur schwach, sondern auch konfus. Er traute sich kaum aus der Abwehr heraus, hatte Standschwierigkeiten, belie\u00df es meistens bei dem Versuch, durch schnelle Konter selbst zu Toren zu kommen. Doch die 09er &#8211; mit &#8222;Samba&#8220;-Schuhen wesentlich besser auf den Beinen &#8211; vers\u00e4umten es, entschlossen den Gegner endg\u00fcltig auf die Verliererstra\u00dfe zu dr\u00e4ngen. Allein G\u00fcnter Keute schoss aus der zweiten Reihe, die anderen Angreifer (leichtf\u00fc\u00dfig und dadurch oft im Vorteil allein noch Berni Mette) rieben sich in Zweik\u00e4mpfen auf und rannten sich so an der manchmal robust wirkenden TSG-Abwehr fest.<\/p>\n<p>So verstrichen die Minuten, H\u00fcsten 09 blieb \u00fcberlegen, spielte aber ohne Druck auf das gegnerische Tor. Die TSG, langsam, aber sich immer mutiger, wagte sich mehr in die Offensive, erzwang einige gleichwertige Phasen, profitierte aber vornehmlich von 09-Fehlern. So ging mancher H\u00fcstener &#8222;Traumpass&#8220; in die falsche Richtung.<\/p>\n<p>Als Herlitschka auf&#8217;s eigene Tor spielte, hatte man noch Gl\u00fcck, doch den genau adressierten R\u00fcckpass von Erlmann an die Strafraumgrenze vermochte Torwart Schr\u00f6ter &#8222;nicht mit der M\u00fctze zu halten&#8220;. Er lie\u00df den Ball, schon in der Hand, mit einer fast akrobatischen Leistung fallen, und der mehr aus Gewohnheit in Richtung R\u00fcckpass gelaufene TSGer Vogt hatte pl\u00f6tzlich den Ball vor dem Fu\u00df. Die Kugel ins verlassene Tor zu schieben, bereitete ihm wirklich keine M\u00fche.<\/p>\n<p>1:2 &#8211; so stand es pl\u00f6tzlich und so wurde das dieses Spiel f\u00fcr die 09er, die jetzt merklich, weil angeknackst, zur\u00fccksteckten, zur Zitterpartie. \u00dcberlegen blieben sie dennoch &#8211; und zwar auch noch nach der Pause, als sie &#8211; zwischen der 65. und 75. Minute\u00a0&#8211; gegen zehn Harsewinkler spielten, weil Pohl eine Zeitstrafe bekam. Gute Chancen boten sich in H\u00fclle und F\u00fclle an, doch alle wurden vergeben, wobei man andererseits st\u00e4ndig Gefahr lief, den Ausgleich einzustecken. Oft war viel Hektik im Spiel.<\/p>\n<p>Endlich, in der 88. Minute, fiel der erl\u00f6sende Treffer, der dieses &#8222;Kellerspiel&#8220; endg\u00fcltig und hochverdient f\u00fcr die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen entschied: Dirk Schr\u00f6ter, vorher oft und hart in die Mangel genommen, lei\u00df sich eine zwingende Chance nicht entgehen und schoss zum 3:1 ein. Es war sein zehnter Saisontreffer.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Br\u00f6ker &#8211;\u00a0<strong>Tore:<\/strong> 1:0 Harbecke (2.), 2:0 Keute (7.), 2:1 Vogt (24.), 3:1 D. Schr\u00f6ter (88.)<\/p>\n<p><em>H\u00fcsten gelang gegen TSG\u00a0Harsewinkel erster Saison-Heimsieg<\/em><br \/>\n<strong>Harbecke machte starkes Spiel\u00a0&#8211; an allen drei Toren beteiligt<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; TSG\u00a0Harsewinkel 3:1 (2:1).<\/strong> Lange haben die SuS-Fans darauf warten m\u00fcssen: Im neunten Saison-Heimspiel endlich gelang dem SuS\u00a0H\u00fcsten 09 der erste doppelte Punktgewinn auf eigenem Platz. Mit 3:1-Toren zwangen die H\u00fcstener den Tabellenletzten TSG\u00a0Harsewinkel in die Knie und verbesserten sich damit um einen weiteren Tabellenrang. Die Leistung des SuS war nicht berauschend, der Sieg allerdings verdient, denn gegen\u00fcber den G\u00e4sten hatten die H\u00fcstener doch ein deutliches Plus an Torchancen. Die Harsewinkler hinterlie\u00dfen einen spielerisch guten Eindruck, waren jedoch in Torn\u00e4he zu harmlos und schussschwach.<\/p>\n<p>Auf der Trib\u00fcne hatten noch nicht alle Besucher Platz genommen, da stand es bereits 1:0 f\u00fcr den SuS\u00a0H\u00fcsten 09. Martin Harbecke nutzte ein Missverst\u00e4ndnis in der Harsewinkler Abwehr und jagte das Leder im Nachschuss zum 1:0 ins Netz. Das war in der zweiten Spielminute. Nur f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter das 2:0. Einen weiten Einwurf von Martin Harbecke nahm G\u00fcnter Keute auf dem Elfmeterpunkt volley aus der Luft. F\u00fcr G\u00e4stetorwart H\u00fcwell gab es bei diesem knallharten Schuss nichts zu halten. Ein sehenswertes Tor.<\/p>\n<p>Anstatt nachzusetzen, legte der SuS nach den schnellen F\u00fchrungstoren eine &#8222;sch\u00f6pferische Pause&#8220; ein. Man wurde l\u00e4ssig, w\u00e4hnte die beiden Punkte offensichtlich schon in der eigenen Tasche. Wie eine kalte Dusche wirkte dann in der 24. Minute der Harsewinkler Anschlusstreffer. Einen weiten R\u00fcckpass von Rolf Erlmann lie\u00df Torwart J\u00fcrgen Schr\u00f6ter an der Strafraumgrenze aus den Armen fallen, genau vor die F\u00fc\u00dfe von Harsewinkel&#8217;s Au\u00dfenst\u00fcrmer Vogt, der sich nicht lange bitten lie\u00df. Es hie\u00df nur noch 2:1. Im Gegenzug w\u00e4re dem SuS\u00a0fast das 3:1 gegl\u00fcckt, als ein Harsewinkler Abwehrspieler einen Schuss an die Latte abf\u00e4lschte. So jedoch blieb es bis zur Pause beim 2:1.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit nahmen die H\u00fcstener das Heft wieder in die Hand. Es wurde wieder mehr gearbeitet, mehr f\u00fcr die Offensive getan. Die gro\u00dfe Linie allerdings fand der SuS nicht. Stark an diesem Tag Martin Harbecke, der ein gro\u00dfes Laufpensum absolvierte und \u00fcberaus beweglich und agil wirkte. Ein gutes Spiel machte auch Johannes Br\u00f6ker, der aus dem Mittelfeld heraus mit langen P\u00e4ssen das Spiel aufriss und \u00fcberdies auch einige gef\u00e4hrliche Hinterhaltssch\u00fcsse loslie\u00df. Hervorzuheben sind daneben auch G\u00fcnter Keute und Berni Mette, der einen deutlichen Formanstieg verzeichnete. Trotz guter Chancen fiel das erl\u00f6sende 3:1 erst in der 88. Minute, als G\u00e4stetorwart H\u00fcwell einen scharfen Harbecke-Schuss nicht festhalten konnte und Dirk Schr\u00f6ter, der an diesem Tag recht ungl\u00fccklich spielte, das Leder im Nachschuss ins Tor bef\u00f6rderte.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Br\u00f6ker &#8211;\u00a0<strong>Tore:<\/strong> 1:0 Harbecke (2.), 2:0 Keute (7.), 2:1 Vogt (24.), 3:1 D. Schr\u00f6ter (88.)<\/p>\n<p><em>K. Blume kommentiert<\/em><br \/>\n<strong>09-Auftakt nach Ma\u00df, denn die Punkte den Rivalen abgenommen<\/strong><\/p>\n<p>Neheim-H\u00fcsten. Ein Auftakt nach Ma\u00df, dies war der R\u00fcckrundenstart von H\u00fcsten 09 in der Oberliga und der Start der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen in die &#8222;achtziger Jahre&#8220;. Nachdem zum Auftakt in Emsdetten ein deutliches 4:1 herauskam, gab es nun im 19. Saisonspiel gegen den punktgleichen Tabellenletzten aus Harsewinkel mit 3:1-Toren den ersten Heimerfolg. Gleichzeitig profitierten die 09er von den Niederlagen der Konkurrenz, sodass der einzige Oberligist aus dem Sauerland zu Teutonia Lippstadt, Emsdetten und dem FC\u00a0G\u00fctersloh aufschlie\u00dfen konnte.<\/p>\n<p>So sind durch die beiden Siege die Aussichten auf den Klassenerhalt gewaltig gestiegen, zumal die Erfolge gegen die unmittelbare Konkurrenz errungen wurden, und diese Punkte bekanntlich &#8222;doppelt&#8220; z\u00e4hlen. Nicht ohne Aussichten fahren die Sch\u00fctzlinge von Trainer Schm\u00f6le am Sonntag in die H\u00f6hle des L\u00f6wen, nach Paderborn. Der FC\u00a0f\u00fchrt die Tabelle der Oberliga mit einem Punkt Vorsprung vor der Spielvereinigung Erkenschwick an. Die Paderst\u00e4dter entf\u00fchrten am letzten Spieltag im Lokalderby beim TuS\u00a0Schlo\u00df-Neuhaus einen Punkt und hatten einen Sonntag vorher gegen den stark abstiegsgef\u00e4hrdeten FC\u00a0G\u00fctersloh viel Gl\u00fcck, um mit 2:1 erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p>Die beiden Erfolge der 09er haben zweifelsohne Auftrieb gegeben und eine Punkteteilung ist sicherlich das angestrebte Ziel der Oberligakicker.<\/p>\n<div id=\"attachment_2499\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil4-05.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2499\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2499 \" alt=\"An einer Wadenprellung laborierte H\u00fcsten's Torj\u00e4ger Dirk Schr\u00f6ter, der hier von Masseur Michael Kirchstein verarztet wird. 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