{"id":2514,"date":"2012-07-10T10:00:58","date_gmt":"2012-07-10T09:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=2514"},"modified":"2014-03-14T18:22:37","modified_gmt":"2014-03-14T17:22:37","slug":"sus-huesten-09-mausert-sich-zum-besten-rueckrundenteam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2012\/07\/10\/sus-huesten-09-mausert-sich-zum-besten-rueckrundenteam\/","title":{"rendered":"SuS H\u00fcsten 09 mausert sich zum besten R\u00fcckrundenteam"},"content":{"rendered":"<p>Vier Spieltage lang musste der SuS H\u00fcsten 09 also ohne G\u00fcnther Keute auskommen, doch dem Erfolgszug der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen tat das keinen Abbruch. Denn die 09er holten in den vier Begegnungen zwei weitere Siege \u00fcber Eintracht Recklinghausen (2:0) und Teutonia Lippstadt (4:2). Dazwischen gab es au\u00dferdem ein 1:1-Unentschieden bei Westfalia Herne. Einzig in der letzten Partie, in der G\u00fcnter Keute nicht mitspielen durfte, gingen die Schm\u00f6le-Kicker als Verlierer vom Platz &#8211; in Gevelsberg hie\u00df es 0:1. Doch zwei Niederlagen am St\u00fcck hatte es in der erfolgreichen R\u00fcckrunde noch nicht f\u00fcr die 09er gegeben &#8211; die Zeichen gegen Rheine standen also nicht schlecht.<\/p>\n<div id=\"attachment_2516\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2516\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2516 \" alt=\"Der Gag ist nicht neu, wurde schon in Arnsberg, Sundern und Bruchhausen praktiziert, doch in H\u00fcsten staunten Zuschauer, die nahe am Kabineneingang sa\u00dfen oder standen, als die 09-Kicker (im Bind von links Erlmann, Herlitschka, Scholz und Harbecke) mit Plastikb\u00e4llen zum Spielfeld schritten. Bald aber merkten auch diese Besucher, dass die 09er nicht mit Plastikb\u00e4llen kicken wollten, sondern sich als Werbetr\u00e4ger im besten Sinne des Wortes verpflichtet hatten. Von einer Dortmunder Brauerei gestiftet, folgen die B\u00e4lle vor Spielbeginn ins Publikum.\" src=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04.jpg\" width=\"585\" srcset=\"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04.jpg 1467w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-300x139.jpg 300w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-1024x474.jpg 1024w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-150x69.jpg 150w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-100x46.jpg 100w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-50x23.jpg 50w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-25x11.jpg 25w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-640x296.jpg 640w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-160x74.jpg 160w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-04-690x320.jpg 690w\" sizes=\"(max-width: 1467px) 100vw, 1467px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2516\" class=\"wp-caption-text\">Der Gag ist nicht neu, wurde schon in Arnsberg, Sundern und Bruchhausen praktiziert, doch in H\u00fcsten staunten Zuschauer, die nahe am Kabineneingang sa\u00dfen oder standen, als die 09-Kicker (im Bind von links Erlmann, Herlitschka, Scholz und Harbecke) mit Plastikb\u00e4llen zum Spielfeld schritten. Bald aber merkten auch diese Besucher, dass die 09er nicht mit Plastikb\u00e4llen kicken wollten, sondern sich als Werbetr\u00e4ger im besten Sinne des Wortes verpflichtet hatten. Von einer Dortmunder Brauerei gestiftet, folgen die B\u00e4lle vor Spielbeginn ins Publikum.<\/p><\/div>\n<p><em>H\u00fcsten 09 auf dem Weg ins sichere Oberliga-Mittelfeld<\/em><br \/>\n<strong>G\u00fcnter Keute schmorte 45 Minuten l\u00e4nger &#8211; dann noch mehr Ehrgeiz und Torsch\u00fctze<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; VfB\u00a0Rheine 3:0 (1:0).<\/strong> Im Oberliga-Fu\u00dfball freut man sich mit dem Torsch\u00fctzen und erwartet ihn nach erfolgreichem Schuss mit offenen Armen. Doch Schulterklopfen ist vorher nicht angebracht. Das musste gestern auch G\u00fcnter Keute erfahren, der nach unberherrschtem Foul am 10. Februar die rote Karte sah und seitdem 415 Minuten zuschauen musste. So war verst\u00e4ndlich, dass Trainer Schm\u00f6le gestern, als G\u00fcnter Keute wieder ins gr\u00fcne Trikot schl\u00fcpfte, ihn zun\u00e4chst auf die Spielerbank beorderte und eine weitere Halbzeit zuschauen lie\u00df. Es war ein guter psychologischer Schachzug des 09-Trainers, denn als Keute nach der Pause f\u00fcr &#8222;Matz&#8220; Hahne (endlich) ins Spiel kam, war sein Ehrgeiz noch gr\u00f6\u00dfer. Er rackerte und m\u00fchte sich und kr\u00f6nte seine Leistung mit jenem Tor, das den 3:0 (1:0)-Sieg der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen \u00fcber den VfB\u00a0Rheine sicherstellte.<\/p>\n<p>Der kalte Nebel lie\u00df vor der Pause die Zuschauer fr\u00f6steln und sich kaum am Spiel erw\u00e4rmen. Auf dem &#8222;Sumpf&#8220;-Rasen, der arg demoliert war, tat sich nicht viel. Gewiss, die 09er hatten ein leichtes spielerisches \u00dcbergewicht und bestimmten auch das Tempo, doch Torchancen fielen dabei kaum an. Das lag einmal am Zeitlupenspiel, dann daran, dass man sich in unn\u00f6tigen Zweik\u00e4mpfen aufrieb und, weil die G\u00e4steabwehr in der Parterre-Akrobatik kompromisslos arbeitete, dabei meist den K\u00fcrzeren zog. So blieb es bei drei Hinterhaltschussversuchen von &#8222;Matz&#8220; Hahne und auffallenden Kraftsch\u00fcssen von Br\u00f6ker, die aber in die falsche Richtung und einmal sogar, statt auf&#8217;s Tor, an der Seitenlinie ins Publikum folgen.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste blieben viel schuldig. Zwar konsequent und zweikampfstark in der Abwehr, doch vor der Mittellinie harmlos. Gef\u00e4hrlichster Kicker allein Koop, der zwar mit der R\u00fcckennummer zwei spielte, aber lauffreudig zwischen Mittelfeld und Angriff pendelte. Gefahr f\u00fcr H\u00fcsten 09 allein einmal, als Rintelen abzog und der Ball quer vor dem Tor her ins Aus zischte.<\/p>\n<p>So blieb H\u00fcsten 09 vor der Pause nur eine Chance. Und die nutzte Berni Mette prompt aus. Dabei war es ein Geschenk des Himmels: Torwart Brinker und Mette-Bewacher Kolbe waren sich nicht einig, wer den Ball nehmen sollte. Mette machte ein langes Bein und hob den Ball \u00fcber den Torwart hinweg, der vom Pfosten ins Netz sprang.<\/p>\n<p>Auch das zweite 09-Tor nach dem Wechsel kam mit VfB-Hilfe zustande. Wieder war es Berni Mette.\u00a0Er flitzte in eine R\u00fcckgabe und machte sein zweites Tor. Das war in der 53. Minute. Als drei Minuten sp\u00e4ter G\u00fcnter Keute in die Flugbahn des Balles gr\u00e4tschte und so den Scholz-Schuss ins Netz bugsierte, war die Entscheidung gefallen: H\u00fcsten 09 klar auf dem Weg zum achten Saisonsieg und 25. Pluspunkt, der VfB\u00a0Rheine, dessen Fans die rot-schwarz gew\u00fcrfelte Fahne eingerollt lie\u00dfen, auf der Verliererstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Es blieb bei diesem Ergebnis eines Spiels, dass sachlich und n\u00fcchtern ablief und auch in der Endphase von den H\u00fcstenern kontrolliert wurde. Es gab unter anderem f\u00fcr Schr\u00f6ter, Mette und Keute zwar noch weitere Torchancen, doch man belie\u00df es bei diesem klaren Sieg, mit dem die Revanche f\u00fcr die klare 1:5-Hinspielschlappe als gelungen betrachtet werden darf.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz (78. Siepe), Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Hahne (46. Keute), Br\u00f6ker &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Mette (43.), 2:0 Mette (53.), 3:0 Keute (56.)<\/p>\n<div id=\"attachment_2515\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2515\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2515 \" alt=\"Johannes Br\u00f6ker setzt zu einem wuchtigen Kopfball an. Das Leder strich jedoch \u00fcber die Querlatte. Eine Szene aus dem Spiel SuS H\u00fcsten 09 gegen VfB Rheine (3:0).\" src=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02.jpg\" width=\"585\" srcset=\"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02.jpg 1775w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-300x169.jpg 300w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-640x360.jpg 640w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-150x84.jpg 150w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-100x56.jpg 100w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-50x28.jpg 50w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-25x14.jpg 25w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-568x320.jpg 568w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil7-02-160x90.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 1775px) 100vw, 1775px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2515\" class=\"wp-caption-text\">Johannes Br\u00f6ker setzt zu einem wuchtigen Kopfball an. Das Leder strich jedoch \u00fcber die Querlatte. Eine Szene aus dem Spiel SuS H\u00fcsten 09 gegen VfB Rheine (3:0).<\/p><\/div>\n<p><em>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 etabliert sich mit 3:0-Erfolg im Mittelfeld<\/em><br \/>\n<strong>Mette nutzte Fehler des VfB\u00a0Rheine zu zwei Toren<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; VfB\u00a0Rheine 3:0 (1:0).<\/strong> Klarer als eigentlich vor dem Spiel zu erwarten war, konnte sich der SuS H\u00fcsten 09 gegen den Tabellennachbarn VfB Rheine durchsetzen. Die H\u00fcstener gewannen mit 3:0-Toren und nahmen damit Revanche f\u00fcr die hohe 1:5-Niederlage aus dem Hinspiel. Dieser Sieg gibt dem SuS\u00a0Luft und bringt ihn auf dem Weg zum Oberligaverbleib ein gro\u00dfes St\u00fcck weiter.<\/p>\n<p>Es war kein ganz gro\u00dfes Spiel, dazu war die Begegnung zu sehr von der Taktik bestimmt. Der SuS vermied das Risiko, spielte einen eher n\u00fcchternen, aber zweckm\u00e4\u00dfigen Fu\u00dfball, der auch zu dem gew\u00fcnschten Erfolg f\u00fchrte. \u00dcberraschend hatte Trainer Hans Schm\u00f6le den nach seiner Sperre wieder spielberechtigten G\u00fcnter Keute zun\u00e4chst auf der Bank gelassen. Der 24-j\u00e4hrige SuS-Angreifer hatte in der letzten Woche zweimal nicht trainieren k\u00f6nnen und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt.<\/p>\n<p>Torraumszenen gab es in der ersten Halbzeit nur wenige. Beide Mannschaften spielten auf Sicherheit. Der SuS hatte ein optisches \u00dcbergewicht, agierte jedoch im Angriff zu eng und umst\u00e4ndlich, als dass sie die Rheiner Abwehr in Verlegenheit h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen. Echte Gefahr brachten eigentlich nur die Hinterhaltssch\u00fcsse von Meinolf Hahne. Der psychologisch wichtige F\u00fchrungstreffer in der 43. Minute entsprang einem Missverst\u00e4ndnis zwischen Rheine&#8217;s Torwart Brinker und Verteidiger Kolbe. Beide gingen nicht entschlossen genug zum Ball. Berni Mette spritzte dazwischen und schlenzte das Leder \u00fcber den verdatterten VfB-Keeper unhaltbar ins lange Eck.<\/p>\n<p>Eine Kopie des ersten Tores war das 2:0 in der 53. Minute. Wieder waren sich Brinker und Kolbe uneinig, wer zum Ball gehen sollte, wieder war Berni Mette dazwischen und hob das Leder \u00fcber den Torwart hinweg ins Netz. Nur drei Minuten sp\u00e4ter dann das 3:0. Dirk Schr\u00f6ter setzte sich auf dem rechten Fl\u00fcgel gegen seinen Bewacher durch, schlug einen scharfen Querpass in den Strafraum und in den R\u00fccken der Rheiner Hintermannschaft und der aus dem Mittelfeld herangespurtete G\u00fcnter Keute brauchte nur noch den Fu\u00df hinhalten, um einzudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Der SuS spielte in dieser Phase einen cleveren Ball. Er lie\u00df den VfB\u00a0Rheine kommen, gewann so Raum f\u00fcr seine Konter, und die waren immer brandgef\u00e4hrlich. Allein Berni Mette h\u00e4tte noch zwei Tore schie\u00dfen k\u00f6nnen. Zweimal tauchte er allein vor VfB-Torwart Brinker auf, zweimal retttete dieser mit einer Fu\u00dfabwehr. Die beste Chance f\u00fcr Rheine vereitelte 09-Keeper J\u00fcrgen Schr\u00f6ter, als er beim Stande von 2:0 einen Kopfball von M\u00fchlenberg im Reflex abwehren konnte. Unter den 1.400 Zuschauern (1.240 Zahlende) kam in der zweiten Halbzeit allerdings nie das Gef\u00fchl auf, als k\u00f6nne Rheine den H\u00fcsten-Sieg noch gef\u00e4hrden. St\u00e4rkster H\u00fcstener war Libero Winfried Nienaber.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz (78. Siepe), Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Hahne (46. Keute), Br\u00f6ker &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Mette (43.), 2:0 Mette (53.), 3:0 Keute (56.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Spieltage lang musste der SuS H\u00fcsten 09 also ohne G\u00fcnther Keute auskommen, doch dem Erfolgszug der Gr\u00fcn-Wei\u00dfen tat das keinen Abbruch. Denn die 09er holten in den vier Begegnungen zwei weitere Siege \u00fcber Eintracht Recklinghausen (2:0) und Teutonia Lippstadt (4:2). Dazwischen gab es au\u00dferdem ein 1:1-Unentschieden bei Westfalia Herne. 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