{"id":2523,"date":"2012-07-12T10:00:56","date_gmt":"2012-07-12T09:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=2523"},"modified":"2014-03-14T18:37:09","modified_gmt":"2014-03-14T17:37:09","slug":"schmoele-team-auf-bestem-weg-zum-klassenerhalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2012\/07\/12\/schmoele-team-auf-bestem-weg-zum-klassenerhalt\/","title":{"rendered":"Schm\u00f6le-Team auf bestem Weg zum Klassenerhalt"},"content":{"rendered":"<p>450 Meisterschaftsminuten\u00a0vor dem Saisonende 1979|80 war der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 auf bestem Weg, die Klasse zu halten. Und die Ausgangslage w\u00fcrde sich weiter verbessern, sollten die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen am drei\u00dfigsten Spieltag einen Heimerfolg gegen den SV\u00a0Holzwickede folgen lassen. Gegen den ehemaligen deutschen Amateurmeister waren die 09er der Tabelle nach wieder Au\u00dfenseiter, doch die R\u00fcckrundenbilanz sprach da f\u00fcr sich: Acht\u00a0Siege, ein Remis und vier Niederlagen nach der Jahreswende katapultierten die Schm\u00f6le-Kicker in der R\u00fcckrundentabelle auf die vordersten Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p><em>730 Zuschauer<\/em><br \/>\n<strong>Tore von Hahne und Schr\u00f6ter brachten H\u00fcsten 2:0-Sieg<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; SV\u00a0Holzwickede 2:0 (1:0).<\/strong> Ein gro\u00dfes Spiel war es nicht &#8211; immerhin: Vor 730 zahlenden Zuschauern konnte der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 gegen den SV\u00a0Holzwickede zwei wichtige Punkte unter Dach und Fach bringen und sich damit wieder etwas aus dem unteren Tabellenfeld herausarbeiten.<\/p>\n<p>Turbulent verliefen die Anfangsminuten. Schon nach 180 Sekunden pr\u00fcfte Holzwickede&#8217;s Juraschek SuS-Torwart J\u00fcrgen Schr\u00f6ter mit einem Kopfball. Auf der anderen Seite rettete G\u00e4ste-Schlussmann R\u00fcssel in der f\u00fcnften Minute mit einer Fu\u00dfabwehr gegen einen Schuss von Meinolf Hahne. In der zehnten Minute stand R\u00fcssel das Gl\u00fcck zur Seite, als SuS-Libero Winfried\u00a0Nienaber mit einem Kopfball nur den Pfosten traf. Die Szenen wechselten in dieser Anfangsphase rasch. Dabei zeigte die H\u00fcstener Abwehr bei den schnellen Vorst\u00f6\u00dfen der G\u00e4ste einige Unsicherheiten. Insbesondere Hubert Herlitschka hatte in den ersten Minuten M\u00fche mit dem flinken Juraschek, bekam ihn aber sp\u00e4ter besser in den Griff.<\/p>\n<p>Nach einer Viertelstunde verflachte das Spiel. Die H\u00fcstener hatten als Folge der Holzwickeder Defensiveinstellung zwar ein optisches \u00dcbergewicht, wussten sich aber gegen die von Erlhoff dirigierte G\u00e4steabwehr nicht zwingend in Szene zu setzen. Dirk Schr\u00f6ter hatte in dem routinierten Bell einen konsequenten Bewacher, und auch Berni Mette kam nach gutem Beginn sp\u00e4ter nicht mehr wie gewohnt zum Zuge. Aus dem Mittelfeld kamen auch zu wenige Impulse. Dennoch zwei gute Torm\u00f6glichkeiten in der 32. und 38. Minute, als Schr\u00f6ter einen Fernschuss loslie\u00df und Winfried Nienaber Holzwickede&#8217;s Torwart R\u00fcssel mit einem Kopfball zu einer Glanzparade zwang. In der vierzigsten Minute vereitelte Nienaber einen m\u00f6glichen R\u00fcckstand, als er auf der Linie f\u00fcr seinen geschlagenen Torwart per Kopfball kl\u00e4rte. Kurz vor der Pause dann das wichtige F\u00fchrungstor f\u00fcr den SuS. Meinolf Hahne zog aus halblinker Position ab, der Schuss wurde abgef\u00e4lscht und landete unerreichbar f\u00fcr G\u00e4ste-Torwart R\u00fcssel im Netz.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit kamen die G\u00e4ste, die auf Line Kurrat, Backs und Wok\u00f6ck verzichten mussten, st\u00e4rker auf. Sie bestimmten jetzt das Spiel. Der SuS verlegte sich auf&#8217;s Kontern. Die Entscheidung fiel in einer Phase, in der Holzwickede&#8217;s Spielertrainer Hermann Erlhoff, der in der 65. Minute noch mit einem direkten Freisto\u00df die Latte getroffen hatte, f\u00fcr zehn Minuten die Bank dr\u00fccken musste. Es war die 76. Minute. Berni Mette setzte sich auf dem rechten Fl\u00fcgel durch, passte auf Dirk Schr\u00f6ter, und der lie\u00df R\u00fcssel aus kurzer Distanz keine Chance &#8211; 2:0. In der 87. Minute hatte G\u00fcnter Keute das 3:0 in der Hand, doch traf er mit einem Kopfball nur die Latte. Der H\u00fcstener Sieg geht in Ordnung, denn die Mannschaft hatte vom k\u00e4mpferischen Engagement her doch ein Plus gegen\u00fcber den G\u00e4sten. Seine besten Spieler hatte der SuS\u00a0in Rolf Erlmann, der Kuhlh\u00e4user fast v\u00f6llig ausschaltete, Winfried Nienaber und Scholz. Auch G\u00fcnter Keute bot eine starke Partie: Wenn er antrat, dann herrschte Alarm im Holzwickeder Strafraum.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, Schr\u00f6ter, Keute, Hahne (79. Br\u00f6ker) &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Hahne (44.), 2:0 Schr\u00f6ter (76.)<\/p>\n<p><em>Entt\u00e4uschende Holzwickeder waren gekommen, um einen Punkt zu verteidigen, nicht, um zu siegen<\/em><br \/>\n<strong>Erst Hahne, dann machte Dirk Schr\u00f6ter\u00a0mit 16. Saisontor den 09-Erfolg klar<\/strong><\/p>\n<p>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; SV\u00a0Holzwickede 2:0 (1:0). Der SV\u00a0Holzwickede trug veilchenblaue Trikots, sie leuchteten zwar wie ein ausgewaschenes Schreibmaschinenfarbband, doch mit den spielerischen Qualit\u00e4ten dieser erstmals stolzen Truppe war es nicht weit her. Und der Schwung, der Zuschauer zu begeistern vermag, fehlte ganz. Hinter allem steckte die Absicht, einen Z\u00e4hler zu verteidigen (0:0), aber nicht der Wille, gekommen zu sein, um zu siegen. So bestimmten die 09er immer das Spiel und gewannen verdient mit 2:0 (1:0).<\/p>\n<p>Genau drei Chancen hatten die G\u00e4ste in der ersten halben Stunde. Doch dabei h\u00e4tten, weil H\u00fcsten&#8217;s Abwehr schon in dieser Phase auf offensiv eingestellt war, zwei Tore herausspringen k\u00f6nnen. Einmal rettete Nienaber sogar per Kopfball auf der Linie. Ansonsten aber boten die G\u00e4ste &#8222;Schlafwagen-Fu\u00dfball&#8220;, trabten einige Akteure &#8211; allen voran Spielertrainer Erlhoff &#8211; nur im Alt-Herren-Tempo \u00fcber den Platz. Weite Wege brauchten die HSVer auch kaum zu gehen, denn sie waren meist nur in ihrer eigenen H\u00e4lfte, wobei sogar Torj\u00e4ger Fischer am eigenen Strafraum mit aushalf. Er und Kottusch, der nach etlichen Querp\u00e4ssen pl\u00f6tzlichen steil zu gehen verstand, waren die Ballschlepper, die f\u00fcr gelegentliche Entlastung der eigenen Abwehr sorgten.<\/p>\n<p>Eine ganze Weile machten die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen dieses Tempo mit, ohne zu merken, dass immer dann, wenn schnell gespielt wurde, die HSV-Abwehr wackelte. Denn auch die 09er spielten sehr n\u00fcchtern: Auch sie wollten ohne das Risiko, durch ein Tor in R\u00fcckstand zu geraten, den Sieg. Bei Freist\u00f6\u00dfen und Eckb\u00e4llen preschte Nienaber nach vorn, hatte zweimal Pech, als sein Kopfball nur gegen den Pfosten schlug und sp\u00e4ter vom gut reagierenden Torwart R\u00fcssel ins Aus geboxt wurde.<\/p>\n<p>So hatten die Besucher schon bald das Gef\u00fchl, dass H\u00fcsten dieses Spiel nicht verlieren k\u00f6nne und es nur eine Frage der Zeit sei, wann die Treffer fielen. Einmal, als Keute wie von einer Tarantel gestochen pl\u00f6tzlich loszog, drei Gegenspieler wie Slalomstangen umkurvte und frei zum Schuss kam, schien es soweit zu sein. Doch er hatte nicht mehr die Kraft zum platzierten Toschuss.<\/p>\n<p>Erst in der 44. Minute fiel der erl\u00f6sende Treffer: Ein Hinterhaltschuss von &#8222;Matz&#8220; Hahne, der auch so den Weg ins Tor gefunden h\u00e4tte, wurde noch leicht abgef\u00e4lscht und schlug dann, endg\u00fcltig unhaltbar f\u00fcr Torwart R\u00fcssel, ins Netz.<\/p>\n<p>Nach der Pause blieben die 09er &#8211; die \u00fcbrigens ohne den an einer Infektion leidenden Reinhold Siepe antraten &#8211; die spielbestimmende Mannschaft, nahmen sp\u00e4ter Br\u00f6ker f\u00fcr Hahne in die Mannschaft und kamen durch ein sch\u00f6nes Tor von Dirk Schr\u00f6ter, der sich immer m\u00fchte, Anspielpunkt zu sein und in Schussposition zu kommen, zum 2:0-Erfolg.<\/p>\n<p>Daran, dass dieser Sieg verdient ist, gibt es keinen Zweifel, aber es war trotz optischer \u00dcberlegenheit kein Glanzsieg. Das war n\u00fcchterner Fu\u00dfball, typisch f\u00fcr eine Mannschaft, die in der h\u00f6chsten Amateurklasse Punkte erk\u00e4mpfen will und abgekl\u00e4rt genug ist, um keine Fehler zu machen.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, Schr\u00f6ter, Keute, Hahne (79. Br\u00f6ker) &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Hahne (44.), 2:0 Schr\u00f6ter (76.)<\/p>\n<p><em>Aufgeschnappt und aufgelesen<\/em><br \/>\n<strong>H\u00fcsten macht &#8222;Zuschussgesch\u00e4ft&#8220; &#8211; Neue Kicker beim Training<\/strong><\/p>\n<p>Neheim-H\u00fcsten. Einige ausw\u00e4rtige Spieler haben in dieser Woche mit der Oberligamannschaft des SuS\u00a0H\u00fcsten 09 trainiert. Neben Andreas Hillebrandt (SV\u00a0Hilbeck) vergoss auch Winfried Scholz vom SV\u00a0Arnsberg 09 seinen Schwei\u00df auf dem Rasennebenplatz im Sportzentrum Gro\u00dfe Wiese. Wie aus Arnsberg verlautete, geht es Scholz darum, andere Trainingsmethoden kennenzulernen. Er wird den Bezirksligaverein zum Saisonende m\u00f6glicherweise verlassen, um einen Job als Spielertrainer anzunehmen.<\/p>\n<p>Der DFB hat die Abl\u00f6sesummen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Vertragsspieler Dirk Schr\u00f6ter und G\u00fcnter Keute festgelegt. Eintracht Braunschweig muss f\u00fcr G\u00fcnter Keute 18.000\u00a0DM\u00a0an den SC\u00a0Neheim-H\u00fcsten zahlen. 2.400 DM\u00a0erh\u00e4lt der SuS\u00a0H\u00fcsten 09, 1.800 DM der TuS\u00a0Iserlohn. 1860 M\u00fcnchen hat f\u00fcr Dirk Schr\u00f6ter 16.000 DM\u00a0an den TuS\u00a0Wickede zu zahlen. H\u00fcsten 09 erh\u00e4lt 6.000 DM, der Hammer SV noch 500 DM. F\u00fcr die H\u00fcstener war es allemal ein &#8222;Zuschussgesch\u00e4ft&#8220;. Allein f\u00fcr die Freigabe Schr\u00f6ter&#8217;s soll der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 vor der Saison rund 4.000 DM\u00a0an den TuS\u00a0Wickede gezahlt haben&#8230;<\/p>\n<p>Wertvolle Punkte im Kampf um die weitere Zugeh\u00f6rigkeit zur Amateuroberliga Westfalen sicherte sich H\u00fcsten 09 durch den kaum gef\u00e4hrdeten 2:0-Heimerfolg \u00fcber den ehemaligen deutschen Amateurmeister SV\u00a0Holzwickede. Die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen spielten sachlich, n\u00fcchtern und liefen gegen einen entt\u00e4uschenden Gegner, bei denen Spielertrainer Hermann Erlhoff als Libero sich als Standfu\u00dfballer zeigte, nicht Gefahr, Punkte abzugeben. Vier Punkte betr\u00e4gt nun der Vorsprung vor Borussia Emsdetten, die mit 23 Punkten auf dem Absteigerplatz steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>450 Meisterschaftsminuten\u00a0vor dem Saisonende 1979|80 war der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 auf bestem Weg, die Klasse zu halten. 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