{"id":2526,"date":"2012-07-13T10:00:59","date_gmt":"2012-07-13T09:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=2526"},"modified":"2014-03-14T18:40:59","modified_gmt":"2014-03-14T17:40:59","slug":"die-vorentscheidung-um-den-klassenerhalt-fiel-am-32-spieltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2012\/07\/13\/die-vorentscheidung-um-den-klassenerhalt-fiel-am-32-spieltag\/","title":{"rendered":"Die Vorentscheidung um den Klassenerhalt fiel am 32. Spieltag"},"content":{"rendered":"<p>Dem 2:0-Erfolg \u00fcber den SV\u00a0Holzwickede lie\u00dfen die H\u00fcstener in der Saison 1979|80 ein 1:1-Unentschieden bei Tabellenf\u00fchrer SpVgg Erkenschwick folgen, bevor sich f\u00fcr die 09er am 32. Spieltag die M\u00f6glichkeit ergab, durch einen Sieg gegen den VfB\u00a0Altena den Klassenerhalt praktisch schon perfekt zu machen, zumal der Vorsprung beim Sieg auf den drittletzten Platz auf nur noch durch ein Wunder einholbare vier Punkte wachsen w\u00fcrde &#8211; bei der Zwei-Punkte-Regel fast aussichtslos.<\/p>\n<p><em>Mit dem VfB Altena war nicht viel Staat zu machen<\/em><br \/>\n<strong>Dem Flankenball von &#8222;Matz&#8220; Hahne stieg Mette wie ein HB-M\u00e4nnchen entgegen<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; VfB\u00a0Altena 4:1 (3:1).<\/strong> Der Kunstrasen auf dem Pragpaul ist dem VfB\u00a0Altena die Oberliga wert. Hier holte die Mannschaft 26 Pluspunkte, w\u00e4hrend ausw\u00e4rts lediglich ein Sieg in Schlo\u00df Neuhaus (das war im November) und ein Remis in L\u00fctgendortmund heraussprangen. Das Spiel gestern in H\u00fcsten best\u00e4tigt: mit dem VfB ist drau\u00dfen nicht viel Staat zu machen. Nach dem schnellen 0:3-R\u00fcckstand gab es eine 1:4-Packung, was auf der Gegenseite f\u00fcr H\u00fcsten 09 neben dem Gewinn beider Z\u00e4hler den angenehmen Nebeneffekt brachte, dass diese erstmals nach 32 Spieltagen mit 48:46-Toren ein positives Torverh\u00e4ltnis haben.<\/p>\n<p>Ein 4:1-Sieg also &#8211; und das ist auch das korrekte Spiegelbild der neunzig Minuten Fu\u00dfball. Die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen waren \u00fcber die gesamte Distanz dem Gegner spielerisch und l\u00e4uferisch \u00fcberlegen. Sie ergriffen sofort die Initiative, nutzten aus, dass die VfB-Abwehr &#8222;Stellungsprobleme&#8220; hatte und Torwart W\u00fcllner ebensolche bei Weitsch\u00fcssen. F\u00fchrungstor schon nach neun Minuten durch Dirk Schr\u00f6ter, der abstaubte, als Hahne geschossen und W\u00fcllner durch Fu\u00dfabwehr den Ball nur abprallen lassen konnte.<\/p>\n<p>Zwischendurch kurz Unordnung in H\u00fcsten&#8217;s Abwehr, als Torwart J\u00fcrgen Schr\u00f6ter daneben packte und Nienaber auf der Linie rettete, doch im Gegenzug das sch\u00f6nste Tor: Linksfahne von Hahne lang vor dem Tor her und wie ein HB-M\u00e4nnchen mit Sprungfedern in den Schuhen federte Berni Mette dem Ball entgegen, k\u00f6pfte unhaltbar ein. Der 09er lie\u00df zehn Minuten sp\u00e4ter W\u00fcllner keine Chance bei einem Weitschuss, der als Aufsetzer ins Netz zischte. Danach resignierten die Altenaer, verloren an Biss, zumal Falke verletzt ausschied und Kewes kam. Andexer lie\u00df sich ins Mittelfeld zur\u00fcckfallen, um seinen unerbitterlichen Bewacher Erlmann aus dem Weg zu gehen. Dennoch Anschlusstor durch Rodrigues (38. Minute), was er buchst\u00e4blich mit dem gro\u00dfen Zeh tat, als er einen Goretzki-Schuss mit der Stiefelspitze verl\u00e4ngerte.<\/p>\n<p>Echte Gefahr ging vom\u00a0Gast nur selten aus, wenngleich nachher das Spiel verteilter wurde. Die Entscheidung dann in der achtzigsten Minute durch einen Treffer von Berni Mette, der somit in dieser Saison sein elftes Tor erzielte.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J.\u00a0Schr\u00f6ter, Hahne (72. R. G\u00f6dde), Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Br\u00f6ker\u00a0&#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 D. Schr\u00f6ter (9.), 2:0 Mette (14.), 3:0 Mette (24.), 3:1 Rodrigues (38.), 4:1 Mette (80.)<\/p>\n<p><em>Berni Mette war dreifacher Torsch\u00fctze &#8211; Altenaer zu sorglos<\/em><br \/>\n<strong>H\u00fcsten lie\u00df sich nicht lumpen: Vier Treffer gegen VfB Altena &#8211; der Klassenerhalt ist sicher<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; VfB Altena 4:1 (3:1).<\/strong> Der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 lie\u00df sich nicht lumpen: Vier herrliche Tore, ein flottes Spiel &#8211; die 923 zahlenden Zuschauer waren zufrieden. Die Hauptsache: Mit dem 4:1-Erfolg \u00fcber Altena ist der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 endg\u00fcltig sicher. Selbst bei drei Absteigern kann er nicht mehr in Verlegenheit kommen, da er weder vom Vorletzten Borussia Emsdetten, noch vom Drittletzten VfB\u00a0Rheine noch einzuholen ist.<\/p>\n<p>Die Partie war eigentlich schon nach 24 Minuten zu Gunsten des SuS\u00a0entschieden. Altena&#8217;s Schlussmann W\u00fcllner hatte bis dahin schon dreimal hinter sich greifen m\u00fcssen. Tor Nummer eins in der neunten Minute: W\u00fcllner konnte einen scharfen Flachschuss nicht festhalten und SuS-Mittelst\u00fcrmer Dirk Schr\u00f6ter hatte keine M\u00fche, das zur\u00fcckspringende Leder einzudr\u00fccken. Nur f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter das 2:0. Eine Ma\u00dfflanke von Meinolf Hahne zirkelte Berni Mette aus halbrechter Position mit dem Kopf ins lange Eck. Das dritte Tor dann in der 24. Minute: Berni Mette schoss aus der Drehung und W\u00fcllner hatte zum dritten Mal das Nachsehen. Knapp neben dem Torpfosten schlug das Leder flach ins VfB-Tor ein.<\/p>\n<p>Danach legte der SuS\u00a0eine Verschnaufpause ein. Der VfB Altena, der von Beginn an eigentlich den offenen Schlagabtausch gesucht hatte und sich nicht in der Abwehr verschanzte, hatte in der Folgezeit einige gute Szenen und kam in der 38. Minute auch durch Rodrigues zum Gegentor. G\u00fcnter Brasse hatte den flinken VfB-St\u00fcrmer einen Moment aus den Augen gelassen und dieser spitzelte ein Zuspiel von\u00a0Goretzki \u00fcber die Linie.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel konnte der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 dann &#8222;sein Spiel&#8220; spielen. Der VfB\u00a0Altena wurde immer offener, H\u00fcsten konterte. Er machte das geschickt. Mehrfach musste Schlussmann W\u00fcllner sein ganzes K\u00f6nnen aufbieten, um gegen Meinolf Hahne, der zwei ganz dicke Chancen hatte, und gegen Scholz zu kl\u00e4ren. In der achtzigsten Minute war er dann zum vierten Mal geschlagen. G\u00fcnter Keute lie\u00df im Mittelfeld gleich zwei VfB-Akteure aussteigen, schickte Berni Mette mit einem genau gespielten Steilpass auf die Reise, und der Holthausener lie\u00df dem VfB-Keeper wiederum keine Chance. Es war Mette&#8217;s drittes Tor.<\/p>\n<p>Die Partie bot einige rassige Zweik\u00e4mpfe. Herausragend war wohl das Duell zwischen Rolf Erlmann und Altena&#8217;s Torj\u00e4ger Andexer. Der H\u00fcstener konnte diesen Zweikampf zweifellos f\u00fcr sich entscheiden. Er lie\u00df den beweglichen und lauffreudigen VfB-Mittelst\u00fcrmer nicht einen Moment aus den Augen, st\u00f6rte schon bei der Ballannahme und lie\u00df ihn kaum einmal zum Torschuss kommen. Auf der anderen Seite hatte L\u00fcnsdorf erheblich Schwierigkeiten mit G\u00fcnter Keute. Der k\u00fcnftige Braunschweiger bot wiederum eine starke Leistung. Wenn er am Ball war, dann &#8222;brannte&#8220; es in der Altenaer H\u00e4lfte. Viele B\u00e4lle erk\u00e4mpfte er sich durch energisches Nachsetzen. Bemerkenswert auch sein gutes Auge f\u00fcr das Spiel und die Mitspieler. Einige &#8222;P\u00e4uschen&#8220; wurden ihm vergeben. Sehr lauf- und einsatzfreudig auch Dirk Schr\u00f6ter, der sich mit Wilke rassige Duelle lieferte. Stark der dreifache Torsch\u00fctze Berni Mette. Von einigen Unsicherheiten in der Abwehr w\u00e4hrend der ersten 45 Minuten abgesehen, bot der SuS eine insgesamt &#8222;runde&#8220; Leistung.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J.\u00a0Schr\u00f6ter, Hahne (72. R. G\u00f6dde), Erlmann, Nienaber, Brasse, Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Br\u00f6ker\u00a0&#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 D. Schr\u00f6ter (9.), 2:0 Mette (14.), 3:0 Mette (24.), 3:1 Rodrigues (38.), 4:1 Mette (80.)<\/p>\n<p><em>Oberliga Westfalen<\/em><br \/>\n<strong>H\u00fcsten mit Erkenschwick das erfolgreichste R\u00fcckrundenteam<\/strong><\/p>\n<p>Neheim-H\u00fcsten. Gesichert &#8211; dieses Fazit darf der SuS\u00a0H\u00fcsten 09 wohl nach seinem 4:1-Erfolg \u00fcber den VfB\u00a0Altena ziehen. Vier Punkte betr\u00e4gt der H\u00fcstener Vorsprung vor dem Drittletzten VfB\u00a0Rheine, f\u00fcnf Punkte vor dem Vorletzten Borussia Emsdetten. Bei zwei noch ausstehenden Spielen kann da eigentlich nicht mehr viel passieren, selbst f\u00fcr den Fall (was recht unwahrscheinlich ist), dass drei Mannschaften absteigen sollten.<\/p>\n<p>Der SuS kann sich in die Brust werfen. Nach der \u00fcberraschenden Erkenschwicker Niederlage in Holzwickede (0:1) ist er jetzt zusammen mit dem Spitzenreiter die erfolgreichste Mannschaft in der R\u00fcckrunde. Ebenso wie Erkenschwick holten die H\u00fcstener 20:10-Punkte aus den bisherigen 15 R\u00fcckrundenspielen. Das sind exakt doppelt soviel Punkte wie in der gesamten ersten Serie. Will man eine R\u00fcckrundentabelle aufstellen, dann folgte nach Erkenschwick und H\u00fcsten an dritter Stelle der FC\u00a0G\u00fctersloh mit 19:11-Punkten. Vierter w\u00e4re der SV\u00a0Holzwickede mit 18:12-Punkten, Platz f\u00fcnf w\u00fcrden sich Paderborn und Lippstadt mit jeweils 17:13-Punkten teilen. Schlusslicht in der Tabelle w\u00e4re Harsewinkel mit 7:23-Punkten, Vorletzter \u00fcberraschend Aufsteiger Waltrop mit 9:21-Punkten.<\/p>\n<div id=\"attachment_2527\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil10-03.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2527\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2527 \" alt=\"Die Bauchlandung, die hier im Bild 09-Kapit\u00e4n Nienaber macht, fand auch gegen Altena nicht statt. 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