{"id":2530,"date":"2012-07-14T10:00:19","date_gmt":"2012-07-14T09:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=2530"},"modified":"2014-03-14T18:44:12","modified_gmt":"2014-03-14T17:44:12","slug":"sus-huesten-09-schliesst-saison-197980-auf-platz-zehn-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2012\/07\/14\/sus-huesten-09-schliesst-saison-197980-auf-platz-zehn-ab\/","title":{"rendered":"SuS H\u00fcsten 09 schlie\u00dft Saison 1979|80 auf Platz zehn ab"},"content":{"rendered":"<p>Am 33. Spieltag der Saison 1979|80 lief f\u00fcr den SuS\u00a0H\u00fcsten 09 nicht alles nach Plan &#8211; beim SV\u00a0B\u00fcnde verlor die Schm\u00f6le-Elf mit 0:1. Damit waren die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen am letzten Spieltag theoretisch immer noch von einem Abstiegsplatz einholbar. Allerdings war die Tabellenlage so, dass die 09er noch einige Teams unter sich stehen hatten, die zun\u00e4chst einmal alle an der SuS-Truppe vorbeiziehen mussten und H\u00fcsten sich dann im letzten Saisonspiel gegen Waltrop deutlich geschlagen geben sollte. Der letzte Funken Restzweifel war also noch nicht ausger\u00e4umt&#8230;<\/p>\n<p><em>Berni Mette schoss das goldene Tor gegen VfB Waltrop<\/em><br \/>\n<strong>Kampf und H\u00e4rte dominierten im letzten Punktspiel des SuS &#8211; Saisonschluss: Nur 900 Zuschauer<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; VfB\u00a0Waltrop 1:0 (1:0).<\/strong> 900 Zuschauer hatten sich eigentlich mehr versprochen von dem letzten H\u00fcstener Saisonspiel gegen Waltrop. Es dominierten Kampf und H\u00e4rte, das Spielerische kam eindeutig zu kurz. Die schlechten Platzverh\u00e4ltnisse trugen allerdings ihren Teil dazu bei. Da die Stadt bereits mit der Instandsetzung des Rasenplatzes begonnen hatte, war der SuS gezwungen, auf den holprigen und unebenen Aschenebenplatz auszuweichen. Der Ball war hier nur schwer zu kontrollieren, gut gemeinte P\u00e4sse landeten nur zu h\u00e4ufig an der falschen Adresse.<\/p>\n<p>Die H\u00e4rte wurde vornehmlich von den G\u00e4sten ins Spiel gebracht. Sie brauchten noch einen Punkt zum sicheren Klassenerhalt und dieser Zwang pr\u00e4gte ihr Spiel. Mit \u00fcbertriebenem K\u00f6rpereinsatz versuchten sie, dem SuS den Schneid abzukaufen. Vornehmlich in der ersten Halbzeit wimmelte es von kleineren und groben Fouls. Darunter litt nat\u00fcrlich der Spielfluss. Der Schiedsrichter vergab zwei gelbe Karten an VfB-Verteidiger Stange und Eickelkamp.<\/p>\n<p>Die H\u00fcstener nahmen den Kampf an. Sie gewannen auch die meisten Zweik\u00e4mpfe und waren vor allem in Torn\u00e4he gef\u00e4hrlicher als die G\u00e4ste, die im gesamten Spiel vielleicht vier gute Torm\u00f6glichkeiten hatten. Schon nach der zehnten Minute bot sich Dirk Schr\u00f6ter die erste H\u00fcstener Chance, doch sein Kopfball strich knapp \u00fcber die Querlatte. In der 15. Minute musste sich Waltrop&#8217;s Schlussmann Dobslaw lang machen, um einen Schuss von G\u00fcnter Keute noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten zu drehen. Winfried Nienaber bot sich f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter die n\u00e4chste Chance. Sein Kopfball aus kurzer Distanz ging knapp neben das Tor.<\/p>\n<p>In der 31. Minute dann konnte H\u00fcsten endlich jubeln. Berni Mette entspurtete einen weiten Pass von Winfried Nienaber und setzte das Leder aus spitzem Winkel flach ins lange Eck. Das war die 1:0-F\u00fchrung. Ein sch\u00f6ner Freisto\u00dftrick h\u00e4tte kurz darauf fast das 2:0 gebracht. Doch Dirk Schr\u00f6ter schoss nach Zuspiel von Meinolf Hahne knapp vorbei.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Linie bekam das H\u00fcstener Spiel auch in der zweiten Halbzeit nicht. Man lie\u00df sich in zu viele Zweik\u00e4mpfe ein, es gab viel Kampf und wenig fl\u00fcssige Aktionen. Eine dicke Torchance noch bot sich Dirk Schr\u00f6ter, der in der 55. Minute einen Volleyschuss aus vollem Lauf ans Lattenkreuz setzte. Auf der anderen Seite hatte Torwart J\u00fcrgen Schr\u00f6ter Gl\u00fcck, als Eickelkamp ihm freistehend das Leder in die H\u00e4nde schoss. Stark bei H\u00fcsten: Der umsichtige Libero Winfried Nienaber, Herlitschka, Erlmann und Harbecke. Brasse musste nach der Pause wegen einer Oberschenkelprellung gegen Siepe ausgewechselt werden.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse (50. Siepe), Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Hahne &#8211; <strong>Tor:<\/strong> 1:0 Mette (31.)<\/p>\n<p><strong>Zum Kehraus 1:0-Sieg \u00fcber VfB Waltrop &#8211; Dirk Schr\u00f6ter vergab das f\u00fcnfzigste Saisontor<\/strong><br \/>\n<em>Bilanz: Nach schwachem Beginn in der R\u00fcckrunde 22 Punkte<\/em><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; VfB\u00a0Waltrop 1:0 (1:0).<\/strong> Oberligist H\u00fcsten 09 machte gestern den Kehraus mit einem 1:0-Sieg \u00fcber den VfB\u00a0Waltrop &#8211; eine Elf, die robust auftrat, aber spielerisch nicht mithalten konnte. So ist der knappe Sieg auf rotem Aschegrund verdient. Die Bilanz: Nach schwachem Beginn und nur zehn Pluspunkten bei Halbzeit (damit Schlusslicht und voreilig als Absteiger bezeichnet) haben sich die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen kr\u00e4ftig gemausert, machten in der R\u00fcckrunde 22 Gewinnpunkte, kamen auf elf Siege und 49:47-Tore. Gern h\u00e4tten sie auch den f\u00fcnfzigsten Saisontreffer erzielt und Torj\u00e4ger Dirk Schr\u00f6ter hatte dazu auch die Chance, doch der k\u00fcnftige &#8222;L\u00f6wen&#8220;-Profi traf nur den Pfosten.<\/p>\n<p>Mit der Saison und dem Schlussspiel gegen den VfB\u00a0Waltrop k\u00f6nnen die Sauerl\u00e4nder zufrieden sein. Sie haben ihr Ziel, Oberligist zu bleiben, erreicht. Der 1:0-Sieg war ein guter Schlusspunkt.<\/p>\n<p>Der erste Eindruck, dass im letzten Saison-Punktspiel nicht gepflegter Oberliga- sondern Sommerfu\u00dfball gespielt w\u00fcrde, war bald verflogen. Die G\u00e4ste aus Waltrop, mit der schwachen Bilanz, aus den letzten sechs Spielen nur 2:10-Punkte bei 4:10-Toren geholt zu haben, waren um einen Punkt, der ihren Klassenverbleib bedeutete, verlegen. Sie erwiesen sich sehr bald als eine unbequeme Mannschaft, die im Zweikampf nicht nur kantig, sondern auch sehr ruppig war, was den 09ern schon in der ersten Halbzeit Blessuren und den Waltropern Eickelkamp und Stange die gelbe Karte einbrachten. Die Serie von Freist\u00f6\u00dfen st\u00f6rten ein wenig das sonst gute Spiel, bei dem die H\u00fcstener in der Abwehr sehr sicher wirkten, aber im Angriff, das hei\u00dft im Abschluss, nicht gerade gl\u00fccklich agierten.<\/p>\n<p>Spielbestimmend waren die 09er, die sich, wie erw\u00e4hnt, auf eine gute Abwehrarbeit st\u00fctzen konnten. Rolf Erlmann, wieder die Zuverl\u00e4ssigkeit in Person, nahm sich des Torj\u00e4gers Eickelkamp an, Brasse lie\u00df Sprick kaum zur Entfaltung kommen, Herlitschka erlaubte sich sogar Ausfl\u00fcge nach vorn und auch Scholz fand Zeit, viel f\u00fcr den Spielaufbau zu tun. Zudem hatten die 09er mit Nienaber wieder einen \u00fcberragenden Libero, ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und dessen Routine sie das F\u00fchrungstor in der 32. Minute verdankten: Fast am eigenen Strafraum fuhr der 09-Kapit\u00e4n dem angreifenden Kindler energisch und parterre in die Beine, angelte sich das Leder, st\u00fcrmte durch den leeren Mittelkreis und sah, wie sich Berni Mette nach links v\u00f6llig frei absetzte. Fast auf den Zentimeter genau kam der Pass, Mette dribbelte drei Schritte und schoss v\u00f6llig unbehindert zum F\u00fchrungstor ein. Es war ein Spielzug und Torschuss aus dem Fu\u00dfball-Lehrbuch.<\/p>\n<p>Schon vorher hatten die 09er Torchancen, so, als der meist hinter Mette herlaufende Nattkemper in allerletzter Sekunde kl\u00e4rte, Schr\u00f6ter mit Kopfball nach Herlitschka-Flanke nur um Zentimeter verfehlte, VfB-Torwart Dobslaw einen Freisto\u00df von Hahne und einen Gewaltschuss von Keute meisterte und schlie\u00dflich, als nach Harbecke-Ecke der Ball dem nach vorn geeilten Nienaber buchst\u00e4blich \u00fcber die &#8222;hohe Stirn&#8220; rutschte.<\/p>\n<p>\u00dcberlegenheit der H\u00fcstener, die den angeschlagenen Brasse durch Siepe ersetzen mussten, auch nach der Pause und weiterhin von den Waltropern ein streckenweise ruppiges Spiel, weil sie auf diese Art und Weise eher zum angestrebten Remis zu kommen glaubten. Aber daraus wurde nichts, denn auch H\u00fcsten wollte diese Saison, die so schlecht f\u00fcr sie begonnen hatte, mit einem Sieg abschlie\u00dfen. Dass der Heimerfolg nicht h\u00f6her ausfiel, war dem Pech zuzuschreiben, das Dirk Schr\u00f6ter hatte: Er traf nur den Pfosten.<\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09:<\/strong> J. Schr\u00f6ter, Herlitschka, Erlmann, Nienaber, Brasse (50. Siepe), Scholz, Harbecke, Mette, D. Schr\u00f6ter, Keute, Hahne &#8211; <strong>Tor:<\/strong> 1:0 Mette (31.)<\/p>\n<p><em>Oberliga Westfalen<\/em><br \/>\n<strong>&#8222;Tsch\u00fc\u00df, wir werden nun Profis&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Neheim-H\u00fcsten. F\u00fcr eine Saison hatten sie bei H\u00fcsten 09 angeheutert und versprochen, f\u00fcr Tore zu sorgen. Am Sonntag im letzten Punktspiel gegen den VfB\u00a0Waltrop schlug nun die Stunde des Abschieds: G\u00fcnter Keute (links im Bild) wird Profi beim k\u00fcnftigen Zweitligisten Eintracht Braunschweig, und Dirk Schr\u00f6ter (rechtes Bild) schl\u00e4gt seine Zelte an der Isar beim Bundesligisten TSV 1860 M\u00fcnchen auf. Ungern l\u00e4sst der Sauerland-Oberligist seine beiden St\u00fcrmer ziehen und hofft, dass, wenn sie nicht Fu\u00df fassen k\u00f6nnen, zu den 09ern zur\u00fcckfinden.<\/p>\n<p><em>Oberliga Westfalen<\/em><br \/>\n<strong>Berni setzte Schlusspunkt<\/strong><\/p>\n<p>Neheim-H\u00fcsten. 49 Tore hat H\u00fcsten 09 in den 34 Punktspielen der zweiten Oberliga-Saison erzielt. Den letzten Saisontreffer erzielte gestern Berni Mette mit dem Siegtor \u00fcber den VfB\u00a0Waltrop. Und dies ist die 09-Torj\u00e4gerliste:<\/p>\n<p><strong>17 Tore:<\/strong> Dirk Schr\u00f6ter<br \/>\n<strong>12 Tore:<\/strong> Berni Mette<br \/>\n<strong>6 Tore:<\/strong> G\u00fcnter Keute<br \/>\n<strong>4 Tore:<\/strong> Martin Harbecke, Johannes Br\u00f6ker<br \/>\n<strong>2 Tore:<\/strong> Meinolf Hahne<br \/>\n<strong>1 Tor:<\/strong> Reinhard G\u00f6dde, Winfried Nienaber, Herlitschka, Harry Scholz<\/p>\n<div id=\"attachment_2531\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2531\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2531 \" alt=\"Dirk Schr\u00f6ter (hier bei einem Kopfball) setzte sich bis zur letzten Minute ein, hatte jedoch bei seinen Aktionen kein Gl\u00fcck.\" src=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06.jpg\" width=\"585\" srcset=\"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06.jpg 1467w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-300x177.jpg 300w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-1024x604.jpg 1024w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-150x88.jpg 150w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-100x59.jpg 100w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-50x29.jpg 50w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-25x14.jpg 25w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-542x320.jpg 542w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/teil11-06-160x94.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 1467px) 100vw, 1467px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2531\" class=\"wp-caption-text\">Dirk Schr\u00f6ter (hier bei einem Kopfball) setzte sich bis zur letzten Minute ein, hatte jedoch bei seinen Aktionen kein Gl\u00fcck.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 33. Spieltag der Saison 1979|80 lief f\u00fcr den SuS\u00a0H\u00fcsten 09 nicht alles nach Plan &#8211; beim SV\u00a0B\u00fcnde verlor die Schm\u00f6le-Elf mit 0:1. Damit waren die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen am letzten Spieltag theoretisch immer noch von einem Abstiegsplatz einholbar. Allerdings war die Tabellenlage so, dass die 09er noch einige Teams unter sich stehen hatten, die zun\u00e4chst einmal [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2532,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,66],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2530"}],"collection":[{"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2530"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2533,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2530\/revisions\/2533"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}