{"id":815,"date":"2013-06-30T11:55:38","date_gmt":"2013-06-30T10:55:38","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=815"},"modified":"2014-02-12T20:27:59","modified_gmt":"2014-02-12T19:27:59","slug":"hahne-elf-spielt-auch-gegen-luedenscheid-remis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2013\/06\/30\/hahne-elf-spielt-auch-gegen-luedenscheid-remis\/","title":{"rendered":"Hahne-Elf spielt auch gegen L\u00fcdenscheid Remis"},"content":{"rendered":"<p>Nach aufstrebenden Wochen, in denen die H\u00fcstener fast alle Spiele gewannen und Spitzenreiter Eintracht\u00a0Hamm ein 1:1-Unentschieden abkn\u00fcpften, landeten die 09er am 29. Spieltag der Oberliga-Saison 1982|83 auf dem Boden der Tatsachen, als sie gegen den Tabellendrittletzten aus Rheine eine 0:2-Niederlage kassierten. Daher konnten die 09er, f\u00fcr die der Meisterschaftszug damit endg\u00fcltig abgefahren war, gegen Hamm-Verfolger RW\u00a0L\u00fcdenscheid befreit aufspielen.<\/p>\n<p><em>09 in der Abwehr stark &#8211; Peter Schulze sah in der 87. Minute wegen Nachtretens die rote Kate<\/em><br \/>\n<strong>RW\u00a0L\u00fcdenscheid lie\u00df Punkt in H\u00fcsten &#8211; SuS\u00a0spielte in der ersten Halbzeit zu defensiv <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-844\" alt=\"teil12-04\" src=\"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04.jpg\" width=\"585\" srcset=\"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04.jpg 1349w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-300x122.jpg 300w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-1024x419.jpg 1024w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-150x61.jpg 150w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-100x40.jpg 100w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-50x20.jpg 50w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-25x10.jpg 25w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-640x261.jpg 640w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-160x65.jpg 160w, https:\/\/svhuesten09.de\/web\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/teil12-04-782x320.jpg 782w\" sizes=\"(max-width: 1349px) 100vw, 1349px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>SuS\u00a0H\u00fcsten 09 &#8211; RW\u00a0L\u00fcdenscheid 0:0 (0:0).<\/strong> L\u00fcdenscheid&#8217;s gute Serie gegen H\u00fcsten hat Bestand. Die Rot-Wei\u00dfen verloren in der Oberliga noch kein Spiel gegen den SuS. Gestern trennte man sich vor 3.000 zahlenden Zuschauern im Stadion Gro\u00dfe Wiese leistungsgerecht 0:0.<\/p>\n<p>Es war ein gutes Oberligaspiel. Dennoch wurden nicht alle Erwartungen erf\u00fcllt. Der SuS H\u00fcsten 09 verhielt sich in der ersten Halbzeit zu passiv. &#8222;Wir werden Power machen&#8220;, hatte Kapit\u00e4n Hans-J\u00fcrgen Andexer vor Spielbeginn versprochen. Doch der SuS reagierte nur, ergriff nicht selber die Intitiative. Man \u00fcberlie\u00df RW L\u00fcdenscheid das Feld, zog sich weit in die eigene H\u00e4lfte zur\u00fcck. Eigentlich unverst\u00e4ndlich, wo die Mannschaft doch nichts zu verlieren hatte.<\/p>\n<p>L\u00fcdenscheid hatte klare Vorteile im Mittelfeld. Man lie\u00df den Ball laufen, demonstrierte gekonntes Direktspiel. Ausgangspunkt f\u00fcr die meisten Angriffe war der ausgezeichnete Libero Klaus Wischnewski. Sehr offensivfreudig Verteidiger Hans-J\u00fcrgen Oehler, der sich immer wieder ins Angriffsspiel mit einschaltete. Doch so gef\u00e4llig die L\u00fcdenscheider im Mittelfeld kombinierten, nur selten wurde die Mannschaft wirklich torgef\u00e4hrlich. Die Angriffsspitzen waren von H\u00fcsten gut abgeschirmt. Petcovic bekam gegen Rolf Erlmann keinen Stich, war auch zu unbeweglich. Ralf Dreier bem\u00fchte sich, hatte aber in Achim Hardes einen sehr aufmerksamen und konsequenten Bewacher. Effektivster Angreifer eigentlich noch Matthias Rademacher, der allerdings in der 43. Minute mit Verdacht auf Innenbandriss verletzt ausschied.<\/p>\n<p>Bezahlt machte sich aus L\u00fcdenscheider Sicht der Schachzug von Trainer Gerd vom Bruch, Helmut Alfes gegen Hans-J\u00fcrgen Andexer zu stellen. Alfes verstand es, die Kreise des H\u00fcstener Spielmachers entscheidend einzuengen. H\u00fcsten&#8217;s Konterattacken liefen meist \u00fcber die linke Seite, \u00fcber den gut aufgelegten Martin Harbecke und \u00fcber Martin Reimann, der eine gute Partie machte und ein gro\u00dfes Laufpensum leistete. Er musste ja seinem offensivfreudigen Bewacher Hans-J\u00fcrgen Oehler immer wieder in die eigene H\u00e4lfte folgen.<\/p>\n<p>Der rechte H\u00fcstener Fl\u00fcgel lahmte. Peter Schulze gewann so gut wie keinen Zweikampf gegen den schnellen Becker, der zu den St\u00fctzen des L\u00fcdenscheider Teams gez\u00e4hlt werden muss. L\u00fcdenscheid&#8217;s dickste Chance in der 41. Minute: Einen Freisto\u00df von Oehler\u00a0nimmt Rademacher aus der Luft. Der Ball knallt jedoch ans Lattenkreuz. Rademacher verletzte sich bei dieser Aktion (Verdacht auf Innenbandriss) und musste vom Feld.<\/p>\n<p>In der zweiten Halbzeit wurde H\u00fcsten dann munterer. Man gab die Defensivhaltung auf, machte Druck, das Spiel wurde lebhafter. Es gab einige brenzlige Situationen im L\u00fcdenscheider Strafraum, doch die G\u00e4ste \u00fcberstanden diese Phase unbeschadet. Durch die Einwechslung von Dinter (70.) bekam L\u00fcdenscheid noch einmal einen zweiten Wind. Eine Riesenchance in der 71. Minute: Paar schie\u00dft aus spitzem Winkel auf das kurze Ecke, Dickehut f\u00e4lscht ab, SuS-Keeper Willi Brock kommt mit den Fingerspitzen noch soeben an den Ball. Das Leder trudelt langsam an den Pfosten und springt dann ins Aus.<\/p>\n<p>Nach einem h\u00e4sslichen Foul an Dirk Schr\u00f6ter muss der eingewechselte Dinter\u00a0zehn Minuten vom Platz (76.). H\u00fcsten bl\u00e4sst zur Schlu\u00dfoffensive, setzt L\u00fcdenscheid noch einmal unter Druck, kann am Ergebnis jedoch nichts mehr \u00e4ndern. Unsch\u00f6ner Ausklang: SuS-Au\u00dfen Peter Schulze &#8211; vorher schon mit gelb verwarnt &#8211; kassierte in der 87. Minute wegen Nachtretens gegen Becker die rote Karte.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong> Brock, Schulze, Erlmann, Seiler, Hardes, Dickehut, Harbecke, Andexer, Schr\u00f6ter, Kiwranoglu, Reimann (86. Degner) &#8211; <strong>Tore:<\/strong> keine<\/p>\n<p><em>WP-Telefonaktion mit Andexer fand gute Resonanz &#8211; Fan-Frage:\u00a0&#8222;Warum nicht im Kreispokal?&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>SuS-Fan riet: &#8222;Andy, lass das Fummeln sein!&#8220; <\/strong> H\u00fcsten. Der erste Anruf erreichte die Westfalenpost um 16:58 Uhr. Hans-J\u00fcrgen Andexer bekam zu tun. Eine Stunde lang stand der Mannschaftskapit\u00e4n des SuS H\u00fcsten 09 den Fans am Telefon der WP Rede und Antwort. Er tat es auf seine bekannt lockere, humorvolle Art, nahm sich f\u00fcr jeden Anrufer Zeit, versuchte alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten. Pausen waren ihm nur wenige verg\u00f6nnt. Die Telefonaktion kam an. Der weiteste Anruf erreichte uns aus Warstein. Auch Fans aus Alt-Arnsberg und Niedereimer waren an der Strippe. Der Gro\u00dfteil der Anrufer stammte jedoch aus H\u00fcsten. &#8222;Andy&#8220; hatte hinreichend Gelegenheit, Kostproben seines hintergr\u00fcndigen Humors zu geben. Wie er das Spiel gegen Rheine gesehen h\u00e4tte, wurde er gefragt. Der SuS-Kapit\u00e4n \u00fcberlegte nicht lange :&#8220;Man konnte meinen,&#8220; so formulierte er, &#8222;als w\u00e4ren wir gerade aus einem NATO-Man\u00f6ver zur\u00fcckgekehrt und h\u00e4tten vergessen, unser Sturmgep\u00e4ck abzulegen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Andy, lass das Fummeln sein&#8220;, riet ein anderer Anrufer. &#8222;Ich werde mir die gr\u00f6\u00dfte M\u00fche geben&#8220;, versprach der 32-J\u00e4hrige mit einem Schmunzeln. &#8222;Aber ich bin halt so ein Typ.&#8220; Andere Fans wollten taktische Tipps geben oder zu einer Umstellung in der Mannschaft raten: Dirk Schr\u00f6ter- so hie\u00df es &#8211; h\u00e4tte mehr Kraft f\u00fcr den Angriff, wenn er weniger hinten aushelfen w\u00fcrde. Oder: &#8222;Der Reimann muss wieder in die Mannschaft.&#8220; Auch das Zuschauerproblem kam auf den Tisch. Hans Zuleg nahm einen klaren Standpunkt ein: &#8222;Die Preise sind zu hoch. Bei der augenblicklichen Arbeitslosigkeit muss jeder mit dem Geld knappen.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Schloof, Sunderner Stra\u00dfe, stie\u00df in das gleiche Horn: &#8222;Der Eintritt ist zu teuer. Rentner k\u00f6nnen sich das kaum leisten.&#8220; Eine Lanze f\u00fcr die Jugendlichen brach Heinz Kretzer: &#8222;Sechs DM f\u00fcr Jugendliche sind zu teuer. Vier Mark w\u00fcrden reichen.&#8220; Sein Wunsch: &#8222;Bei schlechtem Wetter sollte man alle Zuschauer auf die Trib\u00fcne lassen.&#8220;<\/p>\n<p>Siegfried Rump riet dem SuS, mehr f\u00fcr sein Image zu tun. &#8222;In kleineren Orten gilt der Verein SuS H\u00fcsten als arrogant. Warum nimmt man nicht am Kreispokal teil?&#8220; Sein Rat: &#8222;Die Mannschaft sollte auch mehr auf kleineren D\u00f6rfern spielen. Das w\u00e4re echte Werbung.&#8220; Rump sprach auch das Transportproblem von Neheim nach H\u00fcsten an. &#8222;Die Entfernung von Neheim zum Stadion ist gro\u00df. \u00c4ltere Leute schaffen diesen Weg nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Ferdie Sadoni, Wirt im &#8222;Alt-H\u00fcsten&#8220;, bem\u00e4ngelte, dass nach seinen Erfahrungen vor Spielbeginn mitunter nur eine Kasse ge\u00f6ffnet hatte. Daneben seien die Toiletten nur umst\u00e4ndlich, \u00fcber einen weiten Umweg zu erreichen. Der H\u00fcstener Wirt vertrat auch die Meinung, dass der SuS nicht alle Werbem\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pfen w\u00fcrde. &#8222;Ich bekomme von H\u00fcsten weder Plakate noch das Vereinsbl\u00e4ttchen. Dabei bietet sich doch gerade die Gastst\u00e4tte als idealer Ort daf\u00fcr an, die Werbetrommel zu r\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde &#8222;Andy&#8220; auch nach einem Tipp f\u00fcr das sonnt\u00e4gliche Schlagerspiel gegen L\u00fcdenscheid gefragt. &#8222;3:1 f\u00fcr uns&#8220;, gab sich &#8222;Andy&#8220; am Telefon \u00fcberzeugt und Torwart Willi Brock st\u00f6hnte: &#8222;Wieder ein Gegentor&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Um 17:57 Uhr konnte Andexer den H\u00f6rer aus der Hand legen. Der letzte Anruf war &#8222;durch&#8220;, die Telefonaktion beendet. SuS-Torwart Willi Brock konnte zur Tat schreiten. Er loste die zehn Gewinner einer Trib\u00fcnenkarte aus. Hier die Namen: Mario Fiola, Graf-Galenstr. 71; Josef M\u00fcller, Asternwinkel 1; Ferdi Sadoni, Alt-H\u00fcsten; Johannes Schlof, Sunderner Stra\u00dfe 23a; Heinz Kretzer, F\u00fcrstenbergstra\u00dfe 8; Siegfried Rump, Danzigweg 13; Ludger J\u00fctte, Warstein, Drei-Linden-Stra\u00dfe 35; Uwe Sch\u00e4fers, Schleperhof 2; Hans Zuleg, Arnsberger Stra\u00dfe 32b; Emil Schaumann, Niedereimer, Zur dicken Eiche 16.<\/p>\n<p>Die Gewinner k\u00f6nnen sich ihre Karten bis Freitag, 17:00 Uhr, in der WP-Redaktion Neheim, Am Neheimer Markt 11, abholen. Falls die Gewinner keine M\u00f6glichkeit haben sollten, in die Redaktion zu kommen: Sie k\u00f6nnen ihre Karten dann am Sonntag vor dem Spiel an der Kasse in H\u00fcsten (Eingang f\u00fcr Vorverkaufskarten) in Empfang nehmen. Der Kassierer ist informiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach aufstrebenden Wochen, in denen die H\u00fcstener fast alle Spiele gewannen und Spitzenreiter Eintracht\u00a0Hamm ein 1:1-Unentschieden abkn\u00fcpften, landeten die 09er am 29. Spieltag der Oberliga-Saison 1982|83 auf dem Boden der Tatsachen, als sie gegen den Tabellendrittletzten aus Rheine eine 0:2-Niederlage kassierten. 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