{"id":825,"date":"2013-06-29T11:06:55","date_gmt":"2013-06-29T10:06:55","guid":{"rendered":"http:\/\/svhuesten09.de\/web\/?p=825"},"modified":"2014-02-12T20:28:40","modified_gmt":"2014-02-12T19:28:40","slug":"auch-angstgegner-herne-geht-gegen-09-team-in-die-knie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svhuesten09.de\/web\/2013\/06\/29\/auch-angstgegner-herne-geht-gegen-09-team-in-die-knie\/","title":{"rendered":"Auch Angstgegner Herne geht gegen 09-Team in die Knie"},"content":{"rendered":"<p>Nach zwei Jahren ohne Sieg gegen Westfalia Herne fuhr der SuS H\u00fcsten 09 endlich wieder einen Sieg ein. Beim 2:0-Heimsieg traf 09-Kapit\u00e4n Hans-J\u00fcrgen Andexer doppelt und freute sich nach dem Abpfiff wie ein kleines Kind \u00fcber seinen Doppelpack, der die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen zum Sieg f\u00fchrte. Obwohl die H\u00fcstener keine spielerische Glanzleistung abriefen, war der Erfolg der Hahne-Kicker vollkommen verdient.<\/p>\n<p><strong>Dirk Schr\u00f6ter bekam blaue Flecken &#8211; aber Andexer tr\u00f6stete: 2:0-Sieg<br \/>\n<\/strong><em>Wenig spielerischer Glanz &#8211;\u00a0Herner schlugen harte Gangart<\/em><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; Westfalia Herne 2:0 (0:0).<\/strong> Hans-J\u00fcrgen Andexer, der K\u00e4pit\u00e4n des Fu\u00dfball-Oberligisten H\u00fcsten 09, ist selten um ein fr\u00f6hliches Wort verlegen. Auf dem Rasen aber hat er, zumindest f\u00fcr den Trib\u00fcnen-Besucher, die Ausstrahlung eines eiskalten Profis. Gestern nun, im 09-Heimspiel gegen die knochenhart einsteigende Westfalia aus Herne, warf der 32-J\u00e4hrige zwei Mal f\u00fcr eine knappe Minute alle Routine \u00fcber Bord, freute sich jungenhaft \u00fcber die beiden Tore, die seiner Mannschaft den hoch verdienten 2:0-Sieg einbrachten, und lie\u00df sich feiern und gratulieren wie ein Jubilar.<\/p>\n<p>Der Stachel muss bei Hans-J\u00fcrgen Andexer tief gesessen haben. Anders kann der Freudenausbruch kaum gedeutet werden. Schlie\u00dflich hatte er im letzten Heimspiel gegen den FC Paderborn erstmals nach Jahren einen Elfmeter vergeben und war obendrein beim Training von Kalla Degner listig gefragt worden, wann er wohl sein letztes &#8222;Feldtor&#8220; erzielt habe&#8230;<\/p>\n<p>Der H\u00fcstener Mittelfeld-Regisseur (auch gestern ohne Deckungsaufgaben, aber oft in der Abwehr zu finden) hat seine beiden Tore sicherlich wie die Erl\u00f6sung von einer B\u00fcrde empfungen. In der Tat: Es waren Prachttore, die er der Herner Westfalia ins Netz setzte. In der 67. Minute spielte er sich mit Reinmann im Doppelpass frei und schoss ungehindert und unhaltbar ein und in der 88. Minute verwandelte er, nachdem Lazarus Kiwranoglu buchst\u00e4blich die Beine wegges\u00e4belt wurden, den Elfmeter mit gewohnter Pr\u00e4zision.<\/p>\n<p>Es war \u00fcber die volle Distanz kein Oberliga-Fu\u00dfball mit spielerischen Glanzpunkten. Die H\u00fcstener versuchten \u00fcber den Kampf zu ihrem Spiel zu kommen, blieben aber auf halber Wegstrecke und boten vor dem Wechsel nur eine gelungene Kombination: Sie verdienten sich auch sp\u00e4ter keinen Sch\u00f6nheitspreis, weil die k\u00e4mpferische Note der Herner, die mit oft r\u00fcpelhaften Szenen begleitet war &#8211; Dirk Schr\u00f6ter bekam manchen blauen Felcken von Bewacher Dewitz &#8211; und von Schiri Steinr\u00fccken nicht streng geahndet wurden. Dass Dickehut nach seinem &#8222;Bremser&#8220; vor der Strafraumgrenze eine Zeitstrafe erhielt, war in Ordnung, aber ebenso h\u00e4tten gleich ein halbes Dutzend Herner die gelbe Karte und Libero Nickel wegen Nachtretens an Schr\u00f6ter sogar die rote Karte verdient gehabt.<\/p>\n<p>So bewegte sich die Partie oft auf schmalem Grat- wie \u00fcbrigens auch H\u00fcsten 09, dass nach dem F\u00fchrungstor zu wenig tat, um mit mehr Sicherheit \u00fcber die Zeit zu kommen. Die Herner suchten ihr Heil in kraftvollen Weitsch\u00fcssen, mit denen sie Torwart Willi Brock zu Glanzparaden zwangen. Erst einer der wenigen Entlastungsangriffe f\u00fchrte zum Elfmeter und Tor. Dabei h\u00e4tten die H\u00fcstener allein vor dem Wechsel sicherlich drei Tore verlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong> Brock, Schulze, Erlmann, Seiler, Hardes, Dickehut, Harbecke, Andexer, Schr\u00f6ter, Kiwranoglu, Degner (60. Reimann (89. Mannweiler) &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Andexer (67.), 2:0 Andexer (88.) &#8211; Rot: K\u00f6lbel (89.)<\/p>\n<p><em>Nach zwei Jahren wieder erster H\u00fcstener Sieg gegen Angstgegner Westfalia Herne<\/em><br \/>\n<strong>Torwart Brock war H\u00fcsten&#8217;s R\u00fcckhalt &#8211; zwei Treffer von &#8222;Andy&#8220; entschieden<\/strong><\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09 &#8211; Westfalia Herne 2:0 (0:0).<\/strong> Nach zwei Jahren gelang dem SuS H\u00fcsten 09 wieder der erste doppelte Punktgewinn gegen Westfalia Herne. Die Mannschaft aus dem Kohlenpott war f\u00fcr den SuS ein Angstgegner. Die letzten drei Spielen hatte man s\u00e4mtlich verloren: Im Vorjahr mit 0:1 (in Herne) und mit 1:2 (auf eigenem Platz), in dieser Saison mit 2:4 (in Herne). Jetzt ist der Knoten geplatzt: Vor 768 zahlenden Zuschauern gab es endlich wieder einen H\u00fcstener Sieg.<\/p>\n<p>2:0 hie\u00df es nach neunzig Spielminuten, in denen der Su\u00df allerdings nicht voll zu \u00fcberzeugen wusste. Man hatte es in erster Linie Torwart Willi Brock zu danken, dass die Punkte eingefahren werden konnten. Obwohl durch eine Halsverletzung gehandicapt, machte der SuS-Keeper ein Superspiel. Eine Auswahl seiner Glanztaten: In der 16. Minute fischt er einen Schulz-Freisto\u00df aus dem Winkel, in der 34. Minute entsch\u00e4rft er einen Freisto\u00df von Riepert, in der 55. Minute rettet er gegen Riepert, der v\u00f6llig allein vor ihm auftaucht, in der 59. Minute verhindert er in einer \u00e4hnlichen Situation den Einschuss von Schulz.<\/p>\n<p>Man sieht allein an der Aufz\u00e4hlung der Herner Chancen, dass sich die Westfalia in H\u00fcsten nicht schlecht verkauft hat. Die Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit phasenweise sogar ein spielerisches \u00dcbergewicht.<\/p>\n<p>Der SuS kam in diesem ersten Spielabschnitt nicht auf Touren. Das Mittelfeld mit Hans-J\u00fcrgen Andexer und Lazarus Kiwranoglu konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. Viele Zweik\u00e4mpfe wurden verloren. Trainer Winfried Nienaber: &#8222;Es war zu wenig Bewegung im Spiel. Jeder lief mit dem Ball, es wurde zu sp\u00e4t abgespielt.&#8220; Dennoch kam auch der SuS zu einer Reihe guter Torm\u00f6glichkeiten. In der 29. Minute hatte Martin Harbecke die gro\u00dfe Chance zum 1:0. Freistehend vor Westfalia-Keeper Giese wollte er es besonders gut machen, den Ball flach ins Eck schieben, doch Giese hielt. In der 44. Minute traf Dirk Schr\u00f6ter mit einem vehementen Schuss nur die Querlatte.<\/p>\n<p>Erst Mitte der zweiten Halbzeit kam mehr Schwung und Druck ins H\u00fcstener Angriffsspiel. In der 66. Minute konnte Herne&#8217;s M\u00fcller noch auf der Linie gegen Kiwranoglu kl\u00e4ren. Eine Minute sp\u00e4ter war es aber passiert: Andexer erzielte aus kurzer Distanz die H\u00fcstener F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Der SuS steigerte sich. Andexer wurde st\u00e4rker, ebenso Kiwranoglu und Peter Schulze. Auch die Einwechslung von Reimann (sechzigste Minute f\u00fcr Degner) zahlte sich aus. Zwar gelang dem Bundeswehrsoldaten nicht alles, er sorgte aber f\u00fcr Druck, machte Tempo.<\/p>\n<p>Herne mischte jedoch weiter mit und bis zur 88. Minute musste der SuS um die knappe F\u00fchrung zittern. Dann die Entscheidung: Kiwranoglu strebt allein auf das Herner Tor zu, wird durch das lange Bein von M\u00fcller zu Fall gebracht. Klarer Fall: Elfmeter. Andexer verwandelt sicher.<\/p>\n<p>Das Spiel war in der Schlussphase recht ruppig. Nicht unumstritten allerdings die rote Karte in der 89. Minute gegen Herne&#8217;s K\u00f6lbel: Er hatte Reimann im Zur\u00fccklaufen umgesto\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>SuS H\u00fcsten 09:<\/strong> Brock, Schulze, Erlmann, Seiler, Hardes, Dickehut, Harbecke, Andexer, Schr\u00f6ter, Kiwranoglu, Degner (60. Reimann (89. Mannweiler) &#8211; <strong>Tore:<\/strong> 1:0 Andexer (67.), 2:0 Andexer (88.) &#8211; Rot: K\u00f6lbel (89.)<\/p>\n<p>H\u00fcsten 09 hat im Hinspiel beim Oberligisten Westfalia Herne eine Bauchlandung gemacht: Trotz einer schnellen 2:0-F\u00fchrung durch Tore von Kapit\u00e4n Hans-J\u00fcrgen Andexer (Foto) und Martin Harbecke ging das Spiel mit 2:4 verloren. Daf\u00fcr nahmen die Sauerl\u00e4nder im Stadion Gro\u00dfe Wiese Revanche und sorgten durch zwei Tore von &#8222;Andy&#8220; mit 2:0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zwei Jahren ohne Sieg gegen Westfalia Herne fuhr der SuS H\u00fcsten 09 endlich wieder einen Sieg ein. 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