Das sagen die Spieler zur 0:4-Auswärtsniederlage gegen die SG Finnentrop/Bamenohl.

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Fabian Fischer: „Ich bin nach dem Spiel ein wenig sprachlos. Wir haben uns im Vorfeld viel vorgenommen, um aus Finnentrop etwas mitzunehmen. Nach Hause gefahren sind wir jedoch mit vier Gegentoren und null Punkten. Auf den ersten Blick lässt das Resultat auf eine schlechte Leistung schließen, allerdings sehe ich das nicht so. Die Mannschaft hat das ganze Spiel über jede Menge versucht. Leider hat sie das Bemühen nur in wenige gefährliche Vorstöße umwandeln können. Hinzu kommen dann natürlich wieder individuelle Fehler und Kleinigkeiten, mit denen wir uns einzeln und auch das gesamte Mannschaftsspiel schwächen. Man sollte den Teufel nun ganz und gar nicht an die Wand malen, denn in der Mannschaft steckt jede Menge Potential und wir werden auch wieder positive Ergebnisse erzielen. Und das endlich wieder vor heimischer Kulisse.“

Mark Winkler: „Die Niederlage geht in Ordnung, weil Finnentrop/Bamenohl unsere individuellen Fehler effektiv ausgenutzt hat. Viel mehr Torchancen hatte der Gegner nicht, aber dieser Punkt hat den gravierenden Unterschied gemacht. Wir geraten, wie bereits gegen Dröschede und Werdohl, sehr früh in Rückstand und machen es uns dadurch unnötig selbst schwer. So langsam sollten wir uns nun an die Landesligaluft gewöhnt haben und endlich diese Fehler abstellen. Wir stehen zwar jetzt auf einem Tabellenplatz, den wir vermeiden wollten, aber nach dem fünften Spieltag ist noch keine Mannschaft abgestiegen. Am nächsten Wochenende haben wir endlich wieder ein Heimspiel, und spätestens dann sollten wir wieder dreifach punkten.“

Thomas Köhler: „0:4 auswärts in Finnentrop ist ein sehr deutliches Ergebnis. Wir hatten uns natürlich viel mehr vorgenommen und sind voller Hoffnungen ins Spiel gegangen. Doch nach dreißig Minuten war ziemlich viel schon über den Haufen geschmissen. Sehr naiv haben wir einige Kombinationen nach vorne vorgetragen, zwei gingen mächtig daneben, und wir helfen dem Gegner bei den ersten beiden Treffern durch individuelle Fehler tatkräftig mit. Wir müssen schnellstmöglich zusehen, unsere Fehler abzustellen und erst einmal wieder unser eigenes Tor zu sichern, den die Gegentorquote der letzten beiden Spiele deckt sich nicht mit unseren eigenen Ansprüchen. Nach den letzten Spielen sind wir nun am Wochenende absolut in der Pflicht, im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus Ottfingen dreifach zu punkten. Das Potential in der Mannschaft ist absolut vorhanden. Dieses gilt es nun auf den Platz zu bringen, denn „nur wer an sich und seine Stärken glaubt, kann auch Spiele gewinnen“.“