Das sagen die Spieler zum 3:2-Auswärtssieg gegen den SuS Niederschelden.

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Ingo Renk: „Auf das Spiel gesehen war es ein wichtiger Sieg für uns, den wir uns mit einer schlechten ersten Halbzeit selbst schwer gemacht haben. Dafür konnten wir dann die richtige Reaktion in der zweiten Halbzeit zeigen und das Spiel verdientermaßen zu unseren Gunsten entscheiden. Solche Spiele muss man einfach gewinnen, wenn man früh in der Saison nichts mit dem Abstieg zutun haben will. Persönlich habe ich mich natürlich für diese Chance, endlich einmal von Anfang an spielen zu dürfen, gefreut. Doch muss ich leider sagen, war ich pesönlich nicht zufrieden, wie ich diese Chance dann genutzt habe. Da ist noch deutlich Luft nach oben. Aber ich wusste auch vorher, dass der Schritt von der A-Liga in die Landesliga nicht einmal eben so zu bewältigen ist.“

Mark Winkler: „Als Erstes möchte ich mich bei den mitgereisten Zuschauern, die die weite Fahrt nach Niederschelden auf sich genommen haben, für die Unterstützung bedanken. Die erste Halbzeit haben wir unverständlicherweise komplett verschlafen. Unser Spiel wirkte ziemlich statisch, und es mangelte vor allem an Aggressivität im Zweikampfverhalten und an der Laufbereitschaft. Wir hatten zwar wieder deutlich mehr Ballbesitz, aber es fehlte an Entschlossenheit, um daraus Kapital zu schlagen. So war die Führung der Gastgeber zur Pause auch nicht unverdient. Ausschlaggebend für den Sieg war dann unser Auftreten nach dem Seitenwechsel. Wir änderten unsere Taktik, aber viel wichtiger war die positive Körpersprache. Wir drängten mit aller Macht auf den Ausgleich und den Führungstreffer, schnürrten Niederschelden in deren Hälfte ein und wurden mit dem 2:1 belohnt. Anschließend ergaben sich viele Räume für uns und wir konnten einen unserer zahlreichen Konter zum 3:1 abschließen. Mit dem Sieg im Sechs-Punkte-Spiel konnten wir den Abstand auf Niederschelden vergrößern und weitere Mannschaften in der Tabelle überholen. Die beste HSK-Mannschaft in der Landesliga zu sein, ist zudem eine schöne Momentaufnahme. Deshalb dürfen wir uns jetzt auf keinen Fall ausruhen. Die beiden Siege gegen Ottfingen und Niederschelden hatten wir uns fest vorgenommen und nun müssen wir uns die nächsten Nahziele stecken. Wir freuen uns jetzt auf unser nächstes Heimspiel gegen Mitaufsteiger und Geheimfavorit Menden am Mittwoch im Stadion Große Wiese unter Flutlicht bei wahrscheinlich idealen Wetterbedingungen.“

Jan Schultealbert: „Um die Aussage von Fabian Fischer sinngemäß noch einmal aufzugreifen: „Wir fahren nicht nach Niederschelden, um nur „Guten Tag“ zu sagen.“ Damit haben wir die Pflicht erfüllt und drei Punkte mit nach Hause genommen. Auch wenn dieser Sieg kein „Leckerbissen“ für die Zuschauer war, stehen trotzdem diese drei Punkte auf unserem Konto. Es war schwer, ins Spiel zu finden und das Aufbauspiel gelang uns in der ersten Halbzeit nur zaghaft. Wir konnten uns kaum Torchancen herausspielen und unser Passspiel erfolgte so zielführend wie unsere Konzentration auf dem Platz. Dennoch gilt: Auch die „dreckigen“ Spiele müssen gewonnen werden, um in sich in der Liga Luft nach unten zu verschaffen. Im Spiel gegen Menden treffen wir zwar auf einen Mitaufsteiger, welches ich dennoch als ein Bonusspiel ansehe, in dem wir befreit aufspielen können und vor heimischer Kulisse alles geben werden, um zu überzeugen.“