Das sagen Trainer Torsten Garbe und Co-Trainer Bayram Özbek zur 0:2-Auswärtsniederlage gegen RW Hünsborn.
Torsten Garbe: „Ich denke, wir haben unnötig verloren. Wir hatten viele Möglichkeiten, selbst auch zu Toren zu kommen. In der ersten Halbzeit hätte Marc Werner schon das 1:0 erzielen können und im zweiten Durchgang hatte Veton Veliq den Führungstreffer auf dem Fuß. Wir haben aber auch versäumt, in den ersten zwanzig Minuten nach der Pause ein eigenes Offensivspiel aufzuziehen und uns in dieser Phase ebenfalls unnötigerweise einschnürren lassen. Durch einen verlängerten Einwurf kassieren wir dann das 0:1, was natürlich passieren kann. Nichtsdestotrotz hat Sascha Zelder uns zuvor schon zwei- bis dreimal gut im Spiel gehalten. Auch in Rückstand hatten wir noch sehr gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, doch sowohl Jan Schröder’s Kopfball als auch Ingo Renk’s Schuss fanden nicht den Weg ins Ziel. Wenn man selbst keine Tore schießt, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten uns vorgenommen, kompakt zu stehen und den ein oder anderen Nadelstich zu setzen. Das ist uns zumindest in der ersten Halbzeit gut gelungen, aber wenn man selbst die Chance zum Tor bekommt, muss man diese einfach nutzen. Sonst kassiert man in der 86. Minute das 0:2 und verliert ein Spiel, welches man nicht verlieren muss.“
Bayram Özbek: „Bis zur Pause lief noch alles nach Plan. Wir wollten kompakt verteidigen und geduldig auf unsere Chancen lauern. In den ersten 45 Minuten haben wir defensiv so gut wie gar nichts zugelassen. Offensiv hatten wir vor der Halbzeit eine gefährliche Aktion kurz vor dem Pausenpfiff. Ansonsten war das Spiel bis hierher geprägt von vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten, sodass es kaum zu Torraumszenen kam. Dies änderte sich unmittelbar nach der Pause. Hünsborn wurde aktiver und konnte sich einige Chancen herausspielen. In dieser Phase hatten wir kaum Entlastung und konnten offensiv keine Akzente setzen. In der 65. Minute hatten wir dann in der Drangphase des Gegners die Großchance zur Führung, doch leider geht der Ball aus fünf Metern knapp am Tor vorbei. Fast im Gegenzug bekamen wir das vermeidbare Gegentor nach einem langen Einwurf. Danach haben wir mehr versucht, hatten aber leider kein Glück im Abschluss. Kurz vor Schluss kassierten wir dann das zweite Tor. Insgesamt ist der Sieg von Hünsborn aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Sascha Zelder hat uns durch einige Paraden lange im Spiel gehalten. Mit etwas mehr Glück wäre aber auch ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Auf unser Glück können wir uns aber nicht verlassen. Wir müssen jetzt wieder ein Erfolgserlebnis erzwingen und so schnell wie möglich punkten.“













