Am vorletzten Hinrundenspieltag geht es für den Landesligisten SV Hüsten 09 im Heimspiel gegen den FC Lennestadt. In der derzeitigen Situation der Hüstener spielt der Gegner aber fast keine Rolle mehr. Viel wichtiger als der Gegenüber sind die Punkte, von denen die 09er eindeutig zu wenig haben. Nicht anders ist der aktuelle 14. Tabellenplatz zu beschreiben, mit dem man nach aktuellem Stand abgestiegen wäre. „Es müssen dringend Punkte her“, sagte 09-Trainer Torsten Garbe.
Das Abrutschen auf den ungewünschten Tabellenrang ist auf die schwache Punkteausbeute der letzten Wochen zurückzuführen. Im Oktober konnten die Grün-Weißen keinen einzigen Sieg in der Landesliga Staffel 2 erringen und auch der November fing mit der 1:3-Niederlage beim SV Rothemühle alles andere als verheißungsvoll an. „Jetzt nimmt der Druck natürlich zu und die Punkte müssen schnellstens her – egal, wer der Gegner ist“, gestand auch 09-Kapitän Thomas Köhler ein.
Ganz ohne Gegner wird der SV Hüsten 09 aber dennoch nicht an Punkte kommen. Im letzten Hinrundenheimspiel kommt der FC Lennestadt ins Stadion Große Wiese und hat alles andere im Sinn, als die Hüstener Negativserie von sechs sieglosen Meisterschaftsspielen in Folge zu beenden. Vielmehr möchten die Gäste, die in der Vorsaison nur hauchdünn den Aufstieg in die Westfalenliga verpassten, die Punkte aus Hüsten entführen und gehen obendrein noch als Favorit ins Rennen.
„Lennestadt ist eine sehr starke Mannschaft, die mit Florian Friedrichs einen gefährlichen Stürmer in ihren Reihen hat. Die Favoritenrolle ist klar zu Gunsten der Gäste verteilt. Wenn man wie wir aber wichtige Punkte in Rothemühle liegen lässt, muss man sich diese in Spielen gegen Lennestadt zurückholen“, sagte 09-Trainer Torsten Garbe. Hoffnung macht dem Hüstener Übungsleiter, dass Lennestadt auswärts noch nicht voll überzeugen konnte. Zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen stellen eine ausgeglichene Bilanz in der Fremde dar.
„Wir müssen jetzt als Mannschaft zusammenrücken und gemeinsam an einem Strang ziehen, um nicht den Anschluss zu verpassen“, formulierte Co-Trainer Bayram Özbek die Gefahr vor dem Duell gegen den FC Lennestadt aber eindeutig. Nicht zur Verfügung steht bei diesem Vorhaben der weiterhin gesperrte Chedli Melki. Außerdem droht Torjäger Georg Voß wie schon in Rothemühle auszufallen. Und auch hinter dem Einsatz von Stephen Hoffmann steht ein Fragezeichen. Aber wie beim Gegner gilt auch beim Personal nahezu das Gleiche – es müssen dringend Punkte her.













