Hüsten. Die Favoriten in der Vorrundengruppe C der 37. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft wurden ihrer Rolle gerecht. Landesligist SC Neheim zog ohne Punktverlust die die Runde der besten zehn Teams ein. Dahinter qualifizierte sich A-Ligist TuS Oeventrop, der nur gegen den SC Neheim verlor. Neben dem SuS Wennigloh und dem SV Holzen ist auf Platz drei auch der SV Arnsberg 09 ausgeschieden. Im Vergleich der besten Gruppendritten setzte sich nach zwei Tagen des Zitterns der TuS Rumbeck durch.

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Chancenlos ausgeschieden ist der SuS Wennigloh. Der einzige D-Ligist im Turnier konnte die 260 zahlenden Zuschauer allerdings zuweilen prechtig unterhalten. So schaffte es der SuS in jedem Gruppenspiel, ein Tor zu erzielen. Selbst beim aussichtslosen Spielstand von 0:6 gegen den SC Neheim traf die Mannschaft von Trainer Manfred Schirp unter dem Jubel der gesamten Halle ins Tor des Landesligisten. Am Ende siegte der SC Neheim mit 8:1. Auch die Spiele gegen den TuS Oeventrop (1:6), SV Holzen (1:4) und den SV Arnsberg 09 (1:4) gingen verloren.

Der letztjährige Halbfinalist SV Holzen konnte nicht an die Vorjahresleistung anknüpfen. Die Mannschaft von Trainer Klaus-Martin Jürgens startete mit einer 0:3-Niederlage gegen den SV Arnsberg 09 in das Turnier. Auch im anschließenden Spiel gegen den TuS Oeventrop ging der SV Holzen trotz teilweise sehr guter Spielzüge als Verlierer vom Platz (2:4). Trotz des 4:1-Sieges gegen den SuS Wennigloh war bereits klar, dass der SV Holzen an diesem Tag ausgeschieden ist. Das letzte Spiel gegen den SC Neheim verlor man aussichstlos mit 0:9. Im letzten Jahr unterlag man im Spiel um Platz drei dem SC Neheim nur mit 0:1.

Drittplatzierter in der Gruppe C wurde der A-Ligist SV Arnsberg 09. Nach dem 3:0-Sieg über dem SV Holzen unterlag die Mannschaft von Elmar Wunsch dem SC Neheim in einem spannenden Spiel nur knapp mit 0:2. Im Spiel um den begehrten Platz zwei musste man gegen den TuS Oeventrop ebenfalls eine Niederlage einstecken. Arnsberg 09 glich das Spiel zwar zweimal aus, musste sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben. Der 4:1-Sieg gegen dem SuS Wennigloh änderte auch nichts mehr am Ausscheiden. Der SV Arnsberg 09 wurde auf Grund des schlechtern Punkt-pro-Spiel-Schnitts nur drittbester Dritter. Der TuS Bruchhausen und der TuS Rumbeck ziehen mit neun Punkten aus fünf Spielen als beste Dritte in die Endrunde der 37. Arnsberger Stadtmeisterschaft ein.

Nicht groß rechnen musste der TuS Oeventrop. Die Mannschaft von Trainerduo Sebastian Rocholl und Dirk Stratenschulte-Huss zeigte in allen Spielen guten Hallenfußball und konnte vor dem letzten Gruppenspiel gegen den SC Neheim alle Partien für sich entscheiden. In jedem Spiel musste der A-Ligist jedoch einen Gegentreffer hinnehmen. So siegte der TuS Oeventrop gegen SuS Wennigloh (6:1), SV Holzen (4:2) und den SV Arnsberg 09 (4:2). Im packenden Spiel um den Gruppensieg setzte sich jedoch der SC Neheim knapp mit 3:1 durch.

Topfavorit auf den Titel bei der 37. Arnsberger Stadtmeisterschaft ist nach dem Abschluss der Vorrunde der SC Neheim. Der Landesligist kombinierte in Bestbesetzung und erzielte dabei mit 22 Tore in nur vier Spielen die meisten Tore der Vorrunde. Die Gruppe C dominierte die Elf von Trainer Alex Bruchhage mit vier Siegen. Die Spiele gegen den SuS Wennigloh (8:1), SV Arnsberg 09 (2:0), SV Holzen (9:0) und TuS Oeventrop (3:1) entschieden die Rot-Weißen allesamt eindrucksvoll für sich. Bester Torschütze war Florian Schuberth mit sieben Toren.

Die Endrunde der Stadtmeisterschaft beginnt am Montag, den 30. Dezember, um 14:00 Uhr. In der Gruppe 1 spielen der FC BW Gierkämpen, TuS Voßwinkel, SC Neheim und der TuS Rumbeck. Die Gruppe 2 besteht aus den Mannschaften vom TuS Müschede 07, SV Hüsten 09, TuS Oeventrop und dem TuS Bruchhausen.