Das sagen die Spieler zum 3:3-Unentschieden gegen die SG Finnentrop/Bamenohl.

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Thomas Köhler: „2:0 geführt und doch die drei Punkte nicht eingefahren. Bis zu unserer Führung machen wir im Spiel eigentlich sehr viel richtig. Wir haben den Gegner unter Druck gesetzt, waren früh in den Zweikämpfen und haben zielstrebig nach vorne gespielt. Doch nach der Führung sind wir unerklärlicher Weise auf einmal die Mannschaft, die verunsichert ist. Von Minute dreißig bis sechzig machen wir gravierende Fehler und lassen uns total einschnüren. Die Spielweise wirkte schläfrig und in den Zweikämpfen war man fast immer einen Tick zu spät. So drehte Finnentrop das Spiel zu ihren Gunsten. Doch dies wirkte wie ein Weckruf – wir investierten wieder mehr für das Spiel und glichen folgerichtig aus. Das Spiel hätte nun zu beiden Seiten kippen können, und so kann man sagen, dass die Punkteteilung wohl in Ordnung geht. Absolut positiv ist natürlich, dass man trotz des 2:3-Spielstandes nicht aufgegeben hat und noch einmal zurückgekommen ist und als Mannschaft gekämpft hat. Ärgerlich ist einfach, dass wir es nicht geschafft haben, nach einer „sicheren Führung“ unser Spiel weiter durchzuziehen. Aber es bleibt alles in der Tabelle weiter sehr eng. Wir nehmen den Punkt mit und bereiten uns akribisch auf die nächsten beiden Spiele vor, denn bereits am Wochenende sind drei Punkte Pflicht.“

Stephen Hoffmann: „Das Spiel hatte leider zwei Phasen: Eine, in der wir nicht führten und guten schnellen Fußball gespielt haben und eine, in der wir in Führung lagen und plötzlich jegliche Aggressivität haben vermissen lassen. Diese brauchen wir aber, um da unten heraus zu kommen. Trotzdem haben wir einen Punkt geholt und haben jetzt ganz wichtige Wochen vor uns. Da müssen wir zeigen, wie sehr wir wollen, dass der SV Hüsten 09 auch nächste Saison noch Landesliga spielt. Nun kommt die Zeit, wo manchmal 100 Prozent nicht ausreichen, sondern wir über unsere Schmerzgrenze hinausgehen müssen. Aber wir alle im Verein wissen, dass wir genau dies können. Wir stehen in der Pflicht!“