Das sagen die Spieler zur 1:3-Auswärtsniederlage gegen den SV Ottfingen

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Thomas Köhler: „Leider haben wir es verpasst, den Ottfingern den sogenannten letzten Strohhalm zu nehmen und ihnen Planungssicherheit zu geben. Gegen eine Mannschaft, die Tugenden wie Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Siegeswillen zeigte, waren wir nicht in der Lage, unser Spiel konsequent durchzuziehen. Stellenweise wurde ganz gut und flüssig kombiniert, aber in den entscheidenen Momenten wurde sich durch zu lange Verweildauer am Ball kläglich festgespielt. Dieses führte sehr häufig zu Kontersituationen der Gastgeber, die relativ häufig dann für Gefahr sorgten. In der zweiten Halbzeit dann ein ähnliches Bild. Wir müssen aus den zahlreichen Chancen einfach etwas Zählbares machen und trotz durchwachsener Leistung Punkte mitnehmen. Dennoch ist nichts verloren, es gibt noch eine Vielzahl von Punkten zu holen, aber dafür muss über neunzig Minuten Einstellung, Laufbereitschaft und Leidenschaft stimmen. Ottfingen hat mit ganz einfachen Mitteln gezeigt, wie Abstiegskampf funktioniert. Diesen Schalter müssen auch wir wieder umlegen und zu erst einmal Fußball arbeiten. Dass hat uns über die letzten Jahre immer ausgezeichnet und stark gemacht. Dass wir gegen jeden Gegner der Liga bestehen können, haben wir gesehen. Dennoch müssen wir endlich komplett den Kampf annehmen, um die fehlenden Punkte zu holen.“

Stephen Hoffmann: „In einem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstieg, welcher eigentlich aufgrund des Rückstandes schon gar kein Konkurrent mehr ist, zu verlieren, ist absolut nicht zu akzeptieren. Wir stehen neun Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz und hätten schon längst kapieren müssen, dass der Abstiegskampf nichts mit schönem Fußball zu tun hat. Ab jetzt kann nur noch eines zählen – alles, aber auch wirklich alles, aus uns herauszuholen, um diesen Platz wieder zu verlassen, um in der Liga zu bleiben! Ab jetzt heißt es arbeiten und umso mehr arbeiten! Das sind wir uns, dem Verein, aber vor allem den Leuten schuldig, die immer solch weite Strecken wie Ottfingen auf sich nehmen.“