Das sagen Trainer Torsten Garbe und Co-Trainer Bayram Özbek zur 1:4-Auswärtsniederlage gegen den FC Lennestadt.

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Torsten Garbe: „Das war wirklich ein rundum misslungener Tag. Es begann mit der vorzeitigen Verletzung beim Aufwärmen von Philipp Dellmann, zog sich über zwei dicke Abwehrfehler, einen verschossenen Elfmeter, zwei Sonntagsschüssen, eine unnötige rote Karte und als sich Thomas Köhler kurz vor Ende noch mit schmerzverzerrtem Gesicht und Knieschmerzen am Boden krümmte, dachte ich, dass das Supergau wäre. Es war wirklich ein Spiel zum Vergessen. Wir hatten uns im Vorfeld auf das Spiel vorgenommen, einen einstelligen Tabellenplatz anzupeilen und somit an Lennestadt vorbeizugehen und im Idealfall noch Georg Voß beim Projekt Torjägerkanone zu unterstützen. Leider erreichten nur wenige Spieler auf dem Platz Normalform und so kamen wir für einen Sieg eigentlich zu keinem Zeitpunkt in Frage. Hoffnung keimte lediglich auf, nachdem wir den frühen 2:1-Anschlusstreffer nach der Halbzeit schossen. Hier waren wir für rund 25 Minuten auf der Höhe, allerdings ohne wirkliche Durchschlagskraft. Wie sagt man so schön: „Wir hatten mehr Ausfälle als Einfälle.“ Nichtsdestotrotz muss man der Mannschaft einfach zugestehen, dass man am Ende einer nervenaufreibenden Saison, bei der man bis zuletzt unter ständigem Dauerabstiegsdruck spielte, an einem wirklichen „Scheißtag“ einmal „baden“ geht. Wir sollten nicht vergessen, dass wir als Aufsteiger bei einer spielstarken Mannschaft zu Gast waren, die im letzten Sommer noch die Relegation zur Westfalenliga bestritten hat. Das Saisonziel Klassenerhalt und Derbysieg ist erreicht. Jetzt wollen wir uns am letzten Spieltag gegen Erlinghausen mit einer anständigen Leistung in die Sommerpause verabschieden.“

Bayram Özbek: folgt!