Das sagen Trainer Torsten Garbe und Co-Trainer Bayram Özbek zum 2:2-Unentschieden bei der SG Finnentrop/Bamenohl.
Torsten Garbe: „Vorab möchte ich sagen, dass es kein Beinbruch ist, in Finnentrop 2:2 zu spielen. Nichtsdestotrotz war aufgrund des Spielverlaufs deutlich mehr drin. Wir haben aus meiner Sicht eine brutal schwache Halbzeit gespielt, in der wir uns immer wieder durch individuelle Aussetzer und zögerliches Verhalten selbst in Schwierigkeiten gebracht haben. Mit dem 1:1 zur Halbzeit waren wir sehr gut bedient, da wir außer dem tollen Freistoß von Chedli Melki nicht eine einzige Torchance hatten. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, weniger Fehler zu machen und mehr Druck zu entwickeln, was teilweise auch gelang. Folgerichtig traf Georg Voß nach seiner Einwechslung zum 2:1 und Finnentrop/Bamenohl war eigentlich moralisch schwer getroffen. Spielentscheidend war dann die 81. Minute, in der wir vorne die hochkarätige Chance vergeben und im Grunde im Gegenzug den Ausgleich bekommen. Mich ärgert in diesem Zusammenhang nicht nur, dass wir die Chance vergeben, sondern dass wir vor dem Gegentor zwei Mal in Ballbesitz sind und uns zu schade dafür sind, den Ball aus der Gefahrenzone einfach vierzig Meter wegzuschießen. Klären wir diesen Ball einfach rustikal, gewinnen wir das Spiel mit 2:1. Nun gut, am Ende ist das Ergebnis vielleicht aufgrund der schwachen ersten Halbzeit gerecht, aber auch drei nicht ganz verdiente Punkte hätte ich gerne mitgenommen – und die waren drin.“
Bayram Özbek: folgt!













