Einen ebenso überraschenden wie wichtigen Sieg hat der FC Neheim-Erlenbruch eigefahren, erstmals in seiner Vereinsgeschichte gegen den SV Hüsten 09 gewonnen und mit einem 3:2-Erfolg den Rückstand auf das rettende Ufer auf drei Zähler verkürzt.
Das Schlusslicht erwischte vor heimischer Kulisse einen Traumstart und führte nach 25 Minuten durch einen Doppelpack des Ex-Hüsteners Doganay Oezdemir mit 2:0 (2. und 25.), während Torwart Albert Spahiu zwischenzeitlich einen Elfmeter von Denis Rodrigues Gomes halten konnte (16.). Hüsten steigerte sich danach aber, schaffte durch Winterzugang Reshit Kastrati noch vor der Pause den Anschlusstreffer (35.) und kam in der 58. Minute durch Malsor Blakaj zum Ausgleich.
Zwar setzte Safak Üstenci danach einen Elfmeter der Hausherren an die Latte (69.), doch der eingewechselte Okan Chalil sah in der 78. Minute für ein Foul im Strafraum seine zweite gelbe Karte, musste folglich vorzeitig duschen und mit ansehen, wie Safak Üstenci den anschließenden Elfmeter zum 3:2-Endstand verwandelte.
Ufuk Üzel erklärte nach seiner ersten Niederlage als 09-Coach: „Die erste Halbzeit war sehr schwach von uns. Da waren wir körperlich nicht präsent und mussten das System nach knapp 20 Minuten umstellen, um mehr Stabilität zu bekommen. Nach dem Seitenwechsel haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, waren aktiver und hätten das Spiel drehen können. Leider haben uns fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen aus der Bahn geworfen, aber Neheim-Erlenbruch war insgesamt auch bissiger und hat deshalb verdient gewonnen. Wir müssen aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und es im Kreispokal-Halbfinale besser machen.“













