Das sagen Trainer Torsten Garbe und Co-Trainer Bayram Özbek zum 3:2-Auswärtssieg gegen den SuS Niederschelden.

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Torsten Garbe: „Erst einmal bin ich froh, dass wir in Niederschelden gewonnen haben. Wir haben ein erschreckend schwaches Spiel gesehen, in dem wir in der ersten Halbzeit noch im Bus gesessen haben. In der zweiten Halbzeit sind wir dann einigermaßen aufgewacht. Wir haben verdientermaßen in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs die beiden Tore gemacht, im Anschluss aber in den entscheidenden Momenten versäumt, das dritte oder vierte Tor nachzulegen, obwohl wir mehrmals frei vor dem Torwart stehen und dieser die Hausherren weiter im Spiel hält. Nach hinten heraus bekommen wir so noch ein dummes Gegentor und schwimmen dadurch noch ein wenig, weil wir uns selber das Leben schwer machen. Mit einer schwachen Leitung haben wir aber gewonnen, wobei es Phasen gibt, wo wir beim 0:4 in Finnentrop teilweise besser gespielt haben.“

Bayram Özbek: „Das Positive ist zurückblickend das Endresultat. Wir haben gewonnen und ganz wichtige drei Punkte eingefahren, und gleichzeitig den Abstand zu Niederschelden ausgebaut. Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen und uns damit selbst unter Druck gesetzt. Bei Niederschelden hat man nicht die im Vorfeld erwartete Aggressivität erkennen können. Leider haben wir uns dem Spiel des Gegners angepasst. Unser Spiel war sehr langsam, langweilig und einschläfernd. In den ersten 45 Minuten waren wir insgesamt nur einmal gefährlich im gegnerischen Strafraum. Das einzige Tor in der ersten Halbzeit resultierte wieder einmal aus einer Standardsituation. Viel mehr kann man zur ersten Halbzeit nicht sagen – zusammenfassend war das viel zu wenig Einsatz und Aufwand. Nach der Halbzeit haben wir die Taktik umgestellt, wir haben die Viererkette aufgelöst und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Es schien so, als wären wir endlich aufgewacht und haben auch spielerisch den Weg Richtung Niederscheldener Tor gefunden. Eine gute halbe Stunde mit dem richtigen Einsatz hat gegen diesen Gegner gereicht, um das Spiel zu drehen. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, doch leider wurde es am Ende nach dem Anschlusstreffer nochmal kritisch. Wir haben die Führung aber über die Zeit gerettet und können uns über das Resultat freuen, aber ganz sicher nicht über unsere Spielweise. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit eine gute Moral bewiesen haben und das Spiel gedreht wurde, war das insgesamt keine gute Leistung von uns. Entscheidend sind die Punkte. Die haben wir mitgenommen und müssen uns jetzt konzentriert auf die nächste Begegnung am Mittwoch gegen Menden vorbereiten.“