Der SV Hüsten 09 hat erneut den Einzug ins Finale des Arnsberger Kreispokals geschafft und darf weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung träumen. Im Halbfinale setzte sich der Bezirksligist am Mittwoch, den 01. April, mit 3:1 (1:0) beim FC Neheim-Erlenbruch durch und revanchierte sich damit für die Niederlage im Ligaduell wenige Tage zuvor. Trotz klarer Überzahl über weite Strecken fiel die Entscheidung jedoch erst spät.

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Vor rund 350 Zuschauern erwischten die Gäste den besseren Beginn und hätten früh in Führung gehen können. Nach einer starken Parade von Torhüter Albert Spahiu setzte Adrian Dinkel den Nachschuss aus kurzer Distanz über das Tor (4.). Die Hausherren meldeten sich wenig später erstmals zu Wort, doch Kuonde Süleymany verfehlte per Kopf das Ziel (11.). Insgesamt entwickelte sich eine intensive, aber spielerisch eher zähe Partie.

Für die Schlüsselszene der ersten Hälfte sorgte eine Aktion in der 37. Minute: Nach einem Kopfball von Adrian Dinkel verhinderte Devran Tunc den Treffer auf der Linie mit der Hand. Die Folge waren Platzverweis und Elfmeter, den Denis Rodrigues Gomes sicher zur Führung verwandelte. Kurz vor der Pause verpasste Hüsten sogar noch eine höhere Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Neheim-Erlenbruch trotz Unterzahl kämpferisch und kam überraschend zum Ausgleich. Yigit Üstenci traf in der 49. Minute und brachte sein Team zurück ins Spiel. In der Folge tat sich Hüsten schwer, die numerische Überlegenheit auszuspielen, während die Gastgeber defensiv stabil blieben.

Erst in der Schlussphase gelang dem Titelverteidiger die Entscheidung: Bahto Zverotic köpfte nach einem Freistoß unbedrängt zum 2:1 ein (77.) und erzielte damit sein erstes Tor seit langer Zeit. In der Nachspielzeit machte Joker Gregor Krowczynski schließlich alles klar und stellte mit dem 3:1-Endstand den Finaleinzug sicher (90.+4).

09-Trainer Ufuk Üzel resümierte: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diese schwere Aufgabe erfolgreich gelöst und es ins Finale geschafft haben. Es war ein Kampfspiel vor vielen Zuschauern, in dem uns der Ausgleich kurz nach der Pause sehr beschäftigt hat. Das 2:1 hat uns aber mehr Räume verschafft, die wir dann zur Entscheidung nutzen konnten. Jetzt sind wir da, wo wir wieder hin wollten.“