Zwei Spiele, zwei Tore. Nick Kwiotek, Winter-Zugang des Landesligisten SV Hüsten 09, hat bei den Grün-Weißen einen Einstand nach Maß gefeiert. Der 22-jährige Mittelfeldspieler war vom SSV Mühlhausen-Uelzen (fünf Saisontore) zum Tabellenvorletzten der Landesliga Staffel 2 gewechselt. Zudem hatte Hüsten in der Winterpause Astrit Morina vom SuS Langscheid/Enkhausen verpflichtet. Die WESTFALENPOST sprach mit Nick Kwiotek, der in der Jugend für Borussia Dortmund, den VfL Bochum und Preußen Münster gespielt hat.

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WESTFALENPOST: Erst der erste Saisonsieg in Attendorn und jetzt eine 1:2-Niederlage gegen die SG Finnentrop/Bamenohl. War das ein Rückschlag im Abstiegskampf?

Nick Kwiotek: „Auf keinen Fall. Die Niederlage war absolut unverdient. Die beiden Gegentore sind durch einfache Fehler und ein schlechtes defensives Umschaltspiel entstanden. Danach haben aber nur noch wir gespielt. Am Ende hätten wir nicht nur einen Punkt, sondern sogar einen Sieg verdient gehabt.“

WESTFALENPOST: Sie hatten gegen die SG Finnentrop/Bamenohl wieder ein Erfolgserlebnis und haben im zweiten Spiel bereits Ihr zweites Tor geschossen. Geht der Lauf so weiter?

Nick Kwiotek: „Es wäre schön. Aber wer die Tore schießt, das ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.“

WESTFALENPOST: Hat die Hüstener Mannschaft die Klasse, um den Klassenerhalt in der Landesliga Staffel 2 zu schaffen?

Nick Kwiotek: „Ja. Wenn man die ersten beiden Rückrundenspiele nimmt und dann die Qualität der Mannschaft sieht, gehe ich davon aus, dass wir die Klasse definitiv halten werden.“

WESTFALENPOST: Bleiben Sie über die Saison hinaus beim SV Hüsten 09?

Nick Kwiotek: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dazu noch nicht viel sagen. Ich bin ja gerade erst seit Januar hier. Ich fühle mich in Hüsten zurzeit gut aufgehoben. Von der Mannschaft und dem Umfeld bin ich sehr gut aufgenommen worden.“

WESTFALENPOST: Am Sonntag, den 29. März, spielt der SV Hüsten 09 in Erlinghausen. Die Rot-Weißen haben vier Spiele in Serie verloren. Wie ist Ihr Tipp für das HSK-Duell?

Nick Kwiotek: „Ganz klar. Wir sind gut drauf und gewinnen 2:1.“