Das sagen Trainer Torsten Garbe und Co-Trainer Bayram Özbek zum 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Olpe.

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Torsten Garbe: „Wir sind durch ein spätes Tor zum 1:1 gekommen. Ich denke aber, dass der Ausgleich hoch verdient war, weil wir die gesamte zweite Halbzeit Druck auf des Gegners Tor gemacht haben. Olpe hatte nach dem Seitenwechsel gar keine Chance mehr. Wichtig für uns ist einfach, dass das Tor noch fällt – nicht nur, weil wir jetzt den Punkt mitgenommen haben, sondern weil es einfach wichtig für die Köpfe ist, wenn man 45 Minuten auf ein Tor spielt, am Ende auch noch den Ausgleich zu schaffen. Ich denke, dass 1:1 ist ein Ergebnis, womit beide Mannschaften einigermaßen zufrieden sein können. Olpe, weil sie auf unserem Platz einen Punkt gegen uns geholt haben und wir, weil wir einfach lange dem 0:1 hinterherlaufen mussten. Wir haben die ersten 15 Minuten total verschlafen, was mich maßlos ärgert, weil auch gegen Olpe mehr möglich war. Wir müssen jetzt wieder einem Unentschieden zufrieden sein, weil wir einfach die erste Viertelstunde verpennen und daraufhin 75 Minuten so einem dämlichen Gegentor hinterherrennen. Das ärgert mich total.“

Bayram Özbek: „Wichtig ist, dass wir nicht verloren haben. Wir sind sehr lange dem frühen Rückstand hinterhergelaufen und haben uns für unsere Bemühungen mit dem späten Ausgleich belohnt. Wir haben gegen Olpe speziell in der Anfangsphase viel zu zurückhaltend gespielt. Nicht nur, dass wir wegen zu geringer Laufbereitschaft nicht in die Zweikämpfe gekommen sind – wir haben es auch nicht verstanden, den Anfangsdruck der Gäste durch eigenen Ballbesitz zu entschärfen. Wir haben zu viele Ballverluste in Kauf genommen, sodass Olpe immer wieder Ballbesitz hatte und wir hinterherlaufen mussten. Der frühe Gegentreffer war einfach nur die Konsequenz der Dominanz von Olpe. Bis auf das Gegentor gab es in der ersten Halbzeit kaum Torraumszenen auf beiden Seiten. Nach der Pause lief es dann besser für uns, weil wir jetzt auch deutlich früher den Gegner unter Druck gesetzt haben. Wir konnten Olpe von unserem Tor fernhalten und haben wie in der ersten Halbzeit kaum Torchancen zugelassen. Der entscheidende Unterschied zum ersten Durchgang war aber unser Offensivspiel bei Ballbesitz. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile und haben durchgehend auf den Ausgleich gedrängt, den wir dann auch kurz vor Schluss erzielt haben. Auch wenn wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten zu gewinnen, müssen wir am Ende zufrieden sein mit diesem Punkt. In der noch jungen Saison haben wir leider schon öfters feststellen müssen, dass „mehr möglich gewesen wäre“. Wegen der schläfrigen Phase haben wir uns mehrmals selbst um den Lohn gebracht. Wir müssen es endlich schaffen, eine konstante Leistung über neunzig Minuten abzurufen – idealerweise direkt nächste Woche gegen Neheim im Derby.“